
Der Mensch als Teil des Dorfs und Teil der Landschaft zugleich.
Ein paar Urlaubstage in Mauthen können sich anfühlen wie
eine kleine Studienreise zur Harmonie des Lebens. Es geht um das richtige Maß: zwischen Aktivität und Ruhe, Natur und Kultur, Bewegung und Innehalten.
Die Berge geben den Rahmen vor,
die Landschaft öffnet den Blick – und der Mensch findet seinen Platz genau dazwischen. Was viele Gäste rasch spüren: Wer hier lebt, muss gut sein in dem, was er tut. Vieles im Alltag lässt sich nicht auslagern oder wegdelegieren, sondern muss selbst gelöst werden – mit Hausverstand, handwerklichem Können und gegenseitiger Unterstützung. Leben und Arbeiten am Land ist würziger, direkter und ehrlicher. Es fordert, aber es gibt auch viel zurück. In Mauthen hilft man einander. Man kennt sich, man steht füreinander ein – und man streitet auch. Themen werden offen diskutiert, Meinungen treffen aufeinander, und es gibt kein Ausweichen in bequeme Filterblasen oder anonyme Bubbles.
Das Leben spielt sich nicht nebeneinander, sondern miteinander ab. Gerade darin liegt eine
besondere Qualität dieser Tage:
Der Mensch ist Teil der Gemeinschaft und Teil der Landschaft zugleich. Er steht nicht über den Dingen, sondern mitten im Geschehen. Ein
Aufenthalt in Mauthen wird so zu einer stillen Übung in Ausgewogenheit – bodenständig, menschlich und wohltuend. Ganz im richtigen Maß.
Wer darüber nachdenkt, hierher zu ziehen, um hier zu arbeiten und zu leben, sollte diese Entscheidung bewusst treffen. Nicht alles, was ein gutes Leben ausmacht, lässt sich mit Geld kaufen. Nähe, Vertrauen, Zugehörigkeit und Akzeptanz entstehen nicht automatisch – sie wachsen mit der Zeit.
Wer bereit ist, sich einzubringen, zuzuhören und Schritt für Schritt Teil des Dorflebens zu werden, dem eröffnen sich jedoch besondere Möglichkeiten.
Ein Leben im Rhythmus von vier Jahreszeiten, geprägt von echten Begegnungen, wahren Geschichten und einem respektvollen Miteinander.
Hier gibt es Raum für persönliche Entfaltung, für Verantwortung und für das Mitgestalten eines gemeinsamen Alltags.
Kein perfekter Ort – aber ein ehrlicher. Und für jene, die sich darauf einlassen, ein überraschend abwechslungsreicher.
HOMO LONCIUM
Bezeichnung für einen Menschentypus, der im
ländlich-alpinen Raum verwurzelt ist und
durch Selbstständigkeit, Gemeinschaftssinn und Erdung geprägt wird.
Merkmale des Homo LONCIUM:
- lebt in enger Beziehung zu Landschaft, Jahreszeiten und Arbeit
- löst Probleme selbst, bevor er sie delegiert
- hilft anderen – und nimmt Hilfe an
- scheut den Konflikt nicht, sondern trägt ihn aus
- denkt nicht in Blasen, sondern im direkten Gegenüber
- kennt Maß, Rhythmus und Grenzen und
- ... tja, und trinkt auch gerne LONCIUM CraftBeer aus der hiesigen Brauerei
Herkunft des Begriffs:
LONCIUM verweist auf den historischen Raum des Oberen Gailtals in Kärnten, steht aber allgemein für das
Leben abseits urbaner Bequemlichkeit.
Bedeutung:
Der HOMO LONCIUM ist kein nostalgisches Ideal, sondern
ein zeitgemäßer Gegenentwurf zur Entfremdung: ein Mensch, der durch das Leben am Land geformt wird – würzig, direkt, gemeinschaftsfähig.
EINLADUNG
An alle, die für Neues und Gutes brennen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Jederzeit gerne. Keine Sorge: Nichtstun und "scheinbar fehlerfrei" alles beim Alten zu lassen, ist die schlechtere Option.

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Ingo Ortner | T +43 699 12647680
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