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Sport 2000 Putz
Seit 2.12.2023 ist der Plöckenpass gesperrt | Zum Medienspiegel ...

Ingo Ortner @ the Lounge
Jede öffentliche Diskussion um Verkehrslösungen wurde/wird heutzutage glücklicherweise sehr demokratisch geführt. Pläne und Vorhaben müssen rechtzeitig veröffentlicht werden und sind im Streitfall und bei Unklarheiten umgehend Inhalt von UVPs/Bürgerinitiativen. (wie z.B. Verein Osttirol Natur, Initiative Stop Transit - Osttirol, Initiative "gegenverkehr Lienz/Osttirol"). In diesem Zusammenhang ist immer wieder von der Alpenkonvention die Rede.


Die Alpenkonvention

Sie ist ein internationales Vertragswerk, das sich der Entwicklung des Alpenraums verpflichtet hat. Die Rahmenkonvention wurde am 7. November 1991 durch die Umweltminister der Alpenländer in Salzburg unterzeichnet.

In der allgemein gehaltenen Rahmenkonvention verpflichten sich die Vertragsparteien zur Konkretisierung der Ziele in sogenannten Durchführungsprotokollen.
  • Naturschutz, Kulturlandschaftsschutz und Landschaftspflege
  • Berglandwirtschaft
  • Raumplanung und nachhaltige Entwicklung
  • Bergwald
  • Tourismus
  • Energie
  • Bodenschutz
  • Verkehr
  • Streitbeilegung

Seit 2006 wurden zwei Ministerdeklarationen zu spezifischen Themenbereichen verabschiedet:
  • Deklaration Bevölkerung und Kultur
  • Deklaration zum Klimawandel

Hinweis: Die Bergsteigerdörfer sind ein viel beachtetes und gutes Umsetzungsprojekt der Alpenkonvention in seiner Allgemeinheit und inhaltlichen Breite. Die Alpenkonvention kann auch ganz konkrete rechtliche Folgen haben - wie zB beim Kronhofgraben.

Allgemein formuliert ist die Alpenkonvention kein Vertragswerk, das sich GEGEN Projekte richtet, sondern dabei unterstützt BESSERE Lösungen (auf Basis bereits bestehender Ressourcen) in einem breit angelegten Prozess zu finden.

Im Mittelpunkt steht die lokale Bevölkerung, deren Lebensraum, eine moderne Raumplanung, wirtschaftlich verträgliche Chancen und der Naturschutz in all seinen Facetten.





Verkehrslösung am Plöckenpass

Sobald die Alpenkonvention in der Diskussion um eine Verkehrslösung am Plöckenpass genannt wird, muss umfassend und breit gedacht und argumentiert werden.

Kötschach-Mauthen ist punkto Alpenkonvention in 3-facher Hinsicht bestens mit den Zielen und Möglichkeiten dieses Vertragswerks vertraut. Der Ortsteil Mauthen ist seit 2011 Bergsteigerdorf. Die Gemeinde seit 2021 eine von wenigen Kärntner Gemeinden, die als Pilotgemeinden an den Schulungsmaßnahmen in Mallnitz teilnahmen/-nehmen. Der Kronhofgraben gilt als 1. konkretes Beispiel, wo mit Hilfe der Alpenkonvention einen bessere Lösung - unter Berücksichtigung einer grenzüberschreitenden Bürger:innen-Initiative - für ein Bauvorhaben gefunden werden konnte.



Für den Plöckenpass gilt:
  • Es braucht eine demokratisch wertvolle Diskussion
    JA! die Transitdrohung ist ein wichtiges Argument. Aus den vielen Diskussionen rund um die Allemagna ist festzuhalten, dass die Alpenkonvention keine überdimensionierte Verkehrsverbindung (auf österreichischem Boden) zulässt. (siehe zB AV-Sillian, 2004)

    LKW Fahrverbot
    In der aktualisierten Version besteht seit 2007 ab Mittersill über den Pass Thurn ein LWK Fahrverbot > 7,5t. Wenige Ausnahmen sind in der Verordnung angeführt. (siehe Seite 9/16). Ein LKW Transit von Bayern über Osttirol, den Gailberg und weiter über den Plöckenpass ist seit vielen Jahren überhaupt nicht möglich.

    Weitergedacht ist zu betonen, dass der Fokus auf der regional lebenden Bevölkerung liegen muss. Ihnen muss Gehör geschenkt und faire, nachhaltig gute Lebens- und Arbeitsbedingungen ermöglicht werden

    Und weiter:

  • Die Verkehrsverbindung über den Kreuzberg ist nichts Neues, sondern eine bereits 2000 Jahre bestehende Verbindung über die Karnischen Alpen - Via Iulia Augusta

  • Vor und nach den Kriegswirren des 1. WK, als der Plöckenpass eine heiß umkämpfte Kriegsfront war, ist die grenzüberschreitende Region Carnia - Gailtal/Lesachtal - Drautal - Osttirol durch familiäre, gesellschaftliche und wirtschaftliche Freundschaften und einen regen Austausch geprägt.

  • Das Bergsteigerdorf Mauthen ist seit jeher Ausgangspunkt für die alpin-touristischen Wanderungen/Klettertouren in den Karnischen und Gailtaler Alpen. Als eines von 38 Bergsteigerdörfer ist das Bergsteigerdorf Mauthen im internationalen Projekt aktiv eingebunden und gleichzeitig vor Ort impuls- und ideengebender Leitfaden für die Gesamtentwicklung des Dorfs und der Region.

  • Die Bevölkerung auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze lebt ganz nach dem Motto "senza confini" und hat darauf aufbauend all ihre über-/regionalen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und touristischen Entwicklungspfade nachhaltig entwickelt. Dazu gehört der gegenseitig wertschätzende Besuch, gleich wie der Arbeitsmarkt, der Güteraustausch und Handel zwischen den beiden Regionen und die gemeinsame Nutzung von wertvollen Infrastrukturen (zB. die Aquarena, Nassfeld und der Zoncolan als überregionale Familien-Freizeitanlagen).

    "Senza confini" ist ein gelebter Friedensprozess


Seit 2.12.2023 ist der Plöckenpass durch einen unverhersehbaren Felssturz gesperrt und damit das "SENZA CONFINI" abrupt zum Schaden beider Regionen gestoppt. Kärnten und vor allem Friaul unternehmen zur Zeit alles, um diese passüberquerende Lebensader wieder zu öffnen.

In welcher Form und unter welchen naturgegebenen, nachhaltig vertretbaren Varianten, soll ein demokratisch geführter Diskussionsprozess ergeben. Bleibt zu hoffen, dass sich alle Teilnehmer daran halten.



#alpenkonvention #ploeckenpass #ploeckenpasspetition




Bei Fragen, Anregungen und/oder Ergänzungswünschen, ... bitte per E-Mail. Danke.
Falls auch ihr ein Thema berichtenswert erachtet bzw. selbst dazu schreiben wollt.
Ingo Ortner | T +43 699 12647680 | info@bergsteigerdorf-mauthen.at



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Ingo Ortner @ the Lounge

Wie Menschen durch ihr tägliches Tun das Leben in den Alpen mitgestalten und damit zur Umsetzung der Alpenkonvention beitragen, zeigt der neue Podcast "Alpenrauschen" des Alpenkonventionsbüros von CIPRA Österreich.

Lois Hechenblaikner 10/2023
𝗟𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗰𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗪𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝘁𝗼𝘂𝗿𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀
www.suedalpen.net/alpenrauschenwintertourismus
Aus einst armen, unberührten und einsamen Alpenregionen wurden über Jahrzehnte Hochburgen des Wintertourismus. Wie sich der Massentourismus in den Alpen manifestiert, hat der Fotograf Lois Hechenblaikner über dreißig Jahre fotografisch festgehalten. In nüchterner Weise zeigt er, wie eine idyllische Berglandschaft zum Industriegebiet wurde und hält damit dem Tourismus den Spiegel vor. www.hechenblaikner.at

#cipra #alpenkonvention #wintertourismus #bergsteigerdorf #mauthen




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Ingo Ortner @ the Lounge
(c) lawine-kaernten.at

Seit 2.12.2023 gesperrt | chiuso


update 25/02/2024
Der "Gemeinderat" von Lignano beschäftigt sich kommenden Dienstag mit dem Problem "Ripristino della viabilità transfrontaliera della S.S. 52 bis del Passo di Monte Croce Carnico". Livestream am 27.02.2024 ab 17:00 Uhr



update 20/02/2024
Kommunalwahlen in Friaul bringen Bewegung in die Debatte | Kleine Zeitung
Stephan Schild, Markus Sebestyen

Befahrbarkeit muss rasch gewährleistet sein
Gailtaljournal, Team Kärnten/Köfer




update 15/02/2024
(Houston) Klagenfurt, we have a problem
75 Tage sind vergangen und von einer Lösung für den Plöckenpass scheinen wir Lichtjahre entfernt. Das derzeit einzig bestätigte Szenario ist bis Frühjahr 2025 zuwarten!

- auf den Straßen fehlen italienische Autos
- in den Geschäften und Kaffee's kein "Buon giorno", "Salve", ..., "Mandi"
- Frühjahr-/Sommerbuchungen der Stammgäste werden stroniert
...
- Familiäre Besuche sind quasi unmöglich

Auf die Daten und Fakten der letzten Jahre ist die langfristige Sperre des Plöckenpasses ein Dolchstoß als Draufgabe ...




update 14/02/2024
Strada per Monte Croce | Si lavora alla riapertura



update 10/02/2024
Strada del passo di Monte Croce | Amirante: si riapre entro l'anno
La Promessa: "Passo di Monte Croce aperto entro l'anno" (Udine Today)



update 09/02/2024
Passo Monte Croce ancora chiuso - Vicentini: l'estate sarà il problema



update 07/02/2024

Wichtiges Treffen und viel Bereitschaft in Rom!

Stefano Mazzolini trifft Italiens stv. Ministerpräsidenten, Infrastruktur- und Verkehrsminister Matteo Salvini. Mit dabei die stellvertretende Ministerin für Umwelt und Energieversorgungssicherheit Vannia Gava. Das absolut wichtigste Thema war die Wiedereröffnung des Plöckenpass'. "Wir haben auch Ideen für die touristische und wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region ausgetauscht", meint Mazzolini.

Klagenfurt und Wien, LH Peter Kaiser, LHStv Martin Gruber und BM Leonore Gewessler sind nun in der politischen Verantwortung, für den Plöckenpass und damit für die gesamte Region zwischen Udine - Villach - Lienz mit den gut vorbereiteten italienischen Freunden gemeinsam und schnell Ergebnisse zu finalisieren.


(c) Stefano Mazzolini

KLAGENFURT und WIEN sind am Zug

Die abgestimmte Meinung aller Bürgermeister des Bezirks liegt am Tisch und ist beschlossen. Eine schnelle Notstraße und sofort mit Italien die geeignetste Option für die langfristige Zukunft fixieren. Dass die Italiener zu den besten Straßenbauern der Welt gehören, ist bekannt. Wenn einmal begonnen wird, dann geht's schnell. Sowohl bei der Bauausführung, als auch bei der Finanzierung.

Ein einseitiges Kärntner "Spiel auf Zeit", einen weiteren Arbeitskreis oder noch eine neue Studie. Dafür hat dies- und jenseits des Plöckenpass jetzt niemand mehr Verständnis.







update 06/02/2024

Auf Einladung von BM Friedl Seiwald und Vzbgm. Christof Zebedin kamen heute LAbg. Ronny Rull, sowie weitere Experten zum Hintergrundgespräch nach Kötschach. In einer mehrstündigen Sitzung konnten zumindest einige wesentliche Punkte geklärt werden. U.a. wurde fixiert, dass LAbg. Rull in Klagenfurt die Gesamtsituation vehement vertreten werde. Bei allem Verständnis für die "fachliche und technische Hauptverantwortung Italiens", braucht es nun dringend klare Aussagen für die Bevölkerung der ganzen Region Oberkärnten, Osttirol. Es geht um Planungssicherheit und Perspektiven für jede und jeden Einzelnen.

Italien/Friaul hat die letzten Wochen intensiv genutzt, um verschiedene Varianten und Rahmenbedingungen wissenschaftlich und technisch zu erarbeiten. Kärnten werde den Italiener als guter Gesprächspartner für alle Optionen zur Verfügung stehen.

Derzeit finden auf unterschiedlichen Ebenen Abstimmungen zwischen Friaul, Kärnten und Osttirol statt, die Ergebnisse für ein weiteres Gipfeltreffen KTN/FVG liefern sollen.

Auch wenn Rull noch kein konkretes Datum nennen konnte, so ist dennoch positiv zu vermerken, dass die Meinung der Region, ihrer Bürger und Bürgermeister auf Landesebene garantiert gehört wird. Ein genauer Fahrplan könne erst gemeinsam mit den Italiener fixiert werden.




FPÖ-Rauter zur Gailtalbahn und zum Plöckentunnel, Gailtaljournal




Bezirk Hermagor + Friaul

(c) Stefano Mazzollini
Ein klares JA für eine rasche Wiederherstellung des Grenzübergangs mit Hilfe einer Notstraße. Und: ... für beide Seiten komme als einzig vernünftige und langfristig sichere Lösung nur ein Scheiteltunnel in Frage. Darauf einigten sich bereits am 19. Dezember Stefano Mazzolini (Vizepräsident Friauls) und LAbg. Bgm. Ronny Rull als Vertreter der Bürgermeister des Bezirks Hermagor.

Der Gemeinderat von Kötschach-Mauthen (als Grenzgemeinde) forderte die Bundes- und Landesregierung am 14.12.2023 einstimmig per Resolution auf, für Notstraße und Scheiteltunnel aktiv zu werden.

Der "Tavolo tecnico" an der Universität Udine (30.01.2024) und die Studienergebnisse der Wissenschaft bekräftigten diese Einigung. Mehr als zwei Monate sind vergangen und Italien hat alle Optionen wissenschaftlich, bautechnisch und finanziell erarbeitet und damit sein "italienisches Problem" (LHStv. Martin Gruber) gelöst. Jetzt braucht es auf österreichischer Seite politischen Willen und Respekt, um gemeinsam eine rasche Lösung zu fixieren.




update 05/02/2024

Verkehrslawinen, LKW-Transitroute, ... Punkto Finanzierung und Verkehrsaufkommen wurden in Udine (auf Basis der Studie der Kärntner Landesregierung 03/2019) keine Horrorzahlen präsentiert. Bzgl. Verkehrsaufkommen wurde ein Zuwachs von derzeit durchschnittlich 1.093 Überfahrten auf 1.200 Überfahrten mit einem Scheiteltunnel (3,5km) präsentiert. Die Finanzierung würde Friaul, Kärnten und Tirol sehr wenig kosten, da dies in einem EU-Projekt überregional finanziert werden würde.

Anm.: eine LKW-Transitroute München - Matrei/Lienz - Udine ist seit 2007 durch eine behördliche Sperre des Pass Thurn unmöglich.



update 04/02/2024
La strada del valico e i rischi per la creazione di un tunnel
Maurizio Ponton, geologo ex docente dell'Università degli Studi di Trieste

La vera storia di Monte Croce Carnico. Il passo del Friuli verso il Centro Europa
Diego Carpenedo

La strada di Monte Croce Carnico (PDF)
Diego Carpenedo (Marco di Blas)

La via commerciale di Monte Croce Carnico e l'antico mercato
Domenico Molfetta



update 03/02/2024
La strada di Monte Croce. Dal primo tracciato romano alle ipotesi di un tunnel.

L'attacco di Mentil (PD): la chiusura del passo impone più chiarezza.
Es scheint, als ob Mentil einsieht, dass sein "nur die Straße" keine gute Strategie ist. Die Wissenschaft, das KnowHow der Ingenieure, ... eröffnen mehrere Varianten. Und vor allem geht es um Kombinationen aus den verfügbaren Optionen, die zum besten Ergebnis führen. Kurzfristig und langfristig.


Redaktion: Ein Gedankenspiel

Was wäre wenn der kleine, feine Kärntner Ort am Fuße des Poliniks Velden, Kitzbühel, Ischgl, St. Wolfgang oder Schladming hieße und von dort eine Straße über den Plöcken ins benachbarte Grödnertal nach St. Ulrich führte?

- Vor 65 Tagen kam es zu einem Felssturz
- ... und zerstörte die Straße von und zu ...


Schwer vorzustellen, dass in diesem Ort:
- das Ereignis als rein italienisches weggeschoben würde, ganz nach dem "Heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus, zünd' and're an!"
- statt lautem "Alarm" nur "Bussi, Bussi" zu hören wäre
- das Rathaus, die Region und das Land sich in Stillschweigen hüllten
- Leserbriefe fast nur von pensionierten Lehrern geschrieben würden
- Jung und Alt, Arbeiter und Betriebe nicht schon lange aufstünden
...
https://bit.ly/plz9640
#bussibussi #leilei #leilosn #ismiregal #hlgstflorian #florianiprinzip



update 01/02/2024
Der Felssturz am Plöckenpass | Warum dort?
Eine wissenschaftliche Erklärung von Corrado Venturini (*1955, Timau)

Vize Stefano Mazzolini

"...aprire la strada"
... «Mi entusiasma il disegno di una galleria che colleghi la nostra regione e la Carinzia - ha riferito ancora Mazzolini. A mio avviso sarebbe un'opera dai risvolti eccezionali per l'economia della Valle del But e per frenarne lo spopolamento e su più vasta scala per sviluppo economico regionale. Le richieste sono per viabilità comode e dirette e i sindaci della valle del Gaital con lettera del 11 dicembre al governo austriaco e alla Carinzia chiedono il tunnel. Per competenza territoriale, all'Austria spetterebbe l'80% dell'opera e quindi non ha la copertura finanziaria, l'ideale sarebbe trovare un accordo internazionale per il Tunnel di Passo Monte Croce, che includa anche il sostegno economico della Comunità Europea, solo in questo caso, potremmo pensare ad un tunnel, vietato ai mezzi pesanti, che possa portare la nostra regione sempre più in Europa».


update 31/01/2024
Monte Croce Carnico - Una strada "difficile"
Vortrag an der Universität Udine
Zeitungs-/Nachbericht



update 30/01/2024
Il Pd sollecita indennizzi e una viabilità alternative: si nomini un commissario.
I sindaci scrivono alle Regione: "Riaprire la strada di Monte Croce"



update 29/01/2024
Tavolo tecnico | Università di Udine
Tavolo Tecnico di discussione: "Monte Croce Carnico - Una strada 'difficile': storia, geologia e nuovi progetti"



update 28/01/2024 |
Leserbrief Kleine Zeitung | KR Josef Thurner

Variante Puntel
soweit bekannt, wird die Ausweichvariante Puntel am Dienstag in Udine präsentiert. In Anlehnung an den Zeitungsartikel vom 25.01.2024 geht es um den Bau der von der ANAS beauftragten Variante mit Kosten von über 60 Mio Euro und einer Bauzeit von knapp 1 Jahr.

Am Tisch liegt auch einen lokale Variante, die von einer Bauzeit von ca 4 Monaten ausgeht, um die schnellst mögliche Verbindung zu garantieren. Einschränkungen dieser Variante: nur Motorräder, Autos und 3,5t Transporter. Keine Anhänger, keine LKWs, ... und ampelgeregelte Einbahnstraße.



update 25/01/2024 | Passo di Monte Croce Carnico
Variante sulla strada romana



update 17/01/2023
Alpentourer | Plöckenpass-Sperrung bleibt bis 2024
ServusTV | Nach Felssturz: Langes Warten am Plöckenpass
Dolomitenstadt | Plöckenpass bis zum Winter 2024 wieder befahrbar


update 16/01/2024

www.suedalpen.net/kreuzberg Keine Plöckenverbindung in die Carnia ist für Oberkärnten und Osttirol eine untragbare Situation. Die Menschen und Betriebe leiden jetzt schon massiv darunter, dass diese (Über-)Lebensader durchtrennt ist.

𝗘𝗴𝗮𝗹 𝘄𝗶𝗲, 𝗶𝗻 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗟𝗶𝗻𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹! Wir brauchen eine Verbindung für die Gegenwart, um überhaupt über die zukünftige Lösungen diskutieren zu können. Für Ersteres müssen die Regionen dies- und jenseits der Karnischen Alpen zusammenhalten und die Menschen müssen gehörig Druck machen.

Anschließend über eine langfristige Lösung 𝘇𝘂𝗺 𝗪𝗼𝗵𝗹 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝗻𝗲𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 zu diskutieren, dafür braucht es gegenseitigen Respekt. Ein gutes Konzept dafür ist die Alpenkonvention. Das internationale Vertragswerk richtet sich nicht gegen etwas, sondern bietet eine gute Grundlage für ganzheitliche Lösungen.

Anm.: seit 1.12.2023 ist der Plöckenpass gesperrt und damit jeglicher Transit (verursacht durch diese Strecke) auf NULL. Beim gestrigen Lienzbesuch ist aufgefallen, dass sich das 𝗩𝗲𝗿𝗸𝗲𝗵𝗿𝘀𝗽𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗶𝗺 𝗧𝗮𝗹𝗯𝗼𝗱𝗲𝗻 rund um Lienz in keinster Weise verbessert hat.



update 15/01/2024
MeinBezirk.at | Not-Straße bis Sommer 2024?

SPERRE Plöckenpass · Passo Monte Croce Carnico www.suedalpen.net/ploeckenpasspetition
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Sonntag, 14.01.2024 - ein kleiner, verschneiter Trampelpfad entlang der SS52bis, so der Name der Plöckenstraße im Verzeichnis der ANAS. Die Carnia, Oberkärnten und Osttirol brauchen dringend eine verkehrstechnische Verbindung.

Medien: hochauflösendes Bild als Download (240114passo.jpg)
Fotocredits: Ingo Ortner

Für die freundschaftlichen Beziehungen, für den Arbeitsmarkt, die Wirtschaft, den Tourismus und das allgemeine Alpe-Adria-Verständnis der Einheimischen und unserer Gäste. Nach knapp 30 Jahren EU ist es höchst an der Zeit, um auch europäisch und damit grenzenlos zu handeln. #petition



update 14/01/2024

Neues Drohnenvideo | www.thelounge.net
Rückfragehinweise: Ingo Ortner | ingo.ortner@thelounge.net | T +43 699 12647680



update 13/01/2024
ROT markiert der Abbruch 1.12.2023 | GELB gefährdete Felsen und Überhänge
Screenshot | ANAS Video
ANAS Video auf facebook



update 12/01/2024
Gailtal Journal | Plöckenpass-Sperre rascher lösen
Volltreffer | Plöckenstraße ist wiederherstellbar



update 11/01/2024
UdineToday | «La Regione dialoghi con il territorio e supporti le realtà economiche»
friuloggi.it | Frana di Monte Croce: priorità al ripristino della strada, ma ci vorrà oltre un anno
Krone | Wirtschaft drängt auf eine rasche Freigabe
Blogbeitrag | Der Plöckenpass und die Alpenkonvention



update 10/01/2024
Messagero Veneto| Italien braucht bis Mitte 2025!
Servus TV | Plöckenpass nach Felssturz vor ungewisser Zukunft in Kärnten



"Gipfeltreffen" 9. Jänner 2024, Tolmezzo (IT)


Ein von langer Hand fixiertes Treffen von Präsident Fredriga (FVG) und Landeshauptmann Peter Kaiser (Kärnten) verlief anders als erhofft. Kärntens LH weilte in Wien und LHStv. Martin Gruber fuhr mit seiner Delegation nach Tolmezzo. Wenn überhaupt, wird es bis Ende 2024 ab Sommer eine (einspurige, ampelgeregelte) Notstraße geben. Bis dahin versucht Italien auf seinen Kosten die bestehende Straße zu reparieren.

Ein substantieller Beitrag Kärntens ist damit erst gar nicht nötig.
Eine langfristige Lösung für das Obere Gailtal, ganz Oberkärnten und damit den Südalpenraum zwischen Bozen - Lienz - Spittal - Villach bis nach Udine/Triest wieder in weiter Ferne. Nach 2000 Jahren bleibt die Via Iulia Augusta bis auf Weiteres gesperrt.



update 09/01/2024
regione.fvg.it | Frana Monte Croce: Fedriga, priorità a ripristino viabilità esistente
messaggero veneto | Sono necessari almeno 200 milioni per il tunnel fra Carnia e Austria
kaernten.ORF.at | Plöckenpass soll heuer wieder befahrbar sein
Land Kärnten | Plöckenpass soll bis Winter 2024 wieder befahrbar sein

Kleine Zeitung | Erste Kostenschätzung für Sanierung der Plöckenpass-Straße
Kleine Zeitung | Politisches Ringen um Plöckenpass-Zukunft
Kleine Zeitung | Visionen sind zu wenig, es braucht eine schnelle Lösung

Treffen in Tolmezzo: Pres. Fredriga, Stefano Mazzolini, Cristina Amirante, LHStv. Martin Gruber und Spitzenbeamte beider Regionen. LH Kaiser ist terminlich leider verhindert. (31.12.2023)



update 08/01/2024
kaernten.ORF.at | Zukunft des Plöckenpasses weiter offen
Kötschach-Mauthen, Bgm. Josef Zoppoth - Scheiteltunnel als Lösung
Panoramastraße, klare Information, Lösung, Zeitplan, ...

friuli.it | Frana Monte Croce, Fvg e Carinzia a confronto (Video)



update 06/01/2024
Gailtal Journal | Welche Lösung für Plöckenpasssperre?



update 04/01/2024
Kleine Zeitung | Bestehende Plöckenpass-Trasse ist wohl nicht mehr wiederherstellbar
Kleine Zeitung | Der Felbertauernstraße droht ein signifikanter Einbruch
Die Auswirkungen treffen aus regionalwirtschaftlicher Sicht sowohl das Gailtal, das Drautal als auch Osttirol. Poppeller ergänzt, dass man den Plöcken auch für den Güteraustausch brauche: "Das trägt zu unserem Wohlstand bei." Das hätten schon Jahrhunderte nachbarschaftlicher Beziehungen mit dem oberitalienischen Raum gezeigt.



update 03/01/2024

Alles deutet auf italienische Tunnelentscheidung hin


Das Gipfeltreffen im Jänner ist fixiert. Alle vorbereitenden Gespräche laufen auf österreichischer und italienischer Seite auf Hochtouren.

Aktuelle Vorgespräche deuten darauf hin, dass die bestehende Straßentrasse laut ANAS Gutachten nicht mehr nutzbar ist. Intern wird es dazu ein Treffen am 8. Jänner geben. Die Grundaussage: geologisch und damit sicherheitstechnisch sei eine Wiederinstandsetzungen nicht zielführend sinnvoll, bzw. praktisch nicht mehr möglich.

Es ist wohl davon auszugehen, dass die italienische Seite beim Gipfeltreffen Kaiser/Gruber und Fredriga/Mazzolini auf eine Tunnellösung fokussieren wird.

Diese Entscheidung trifft auf österreichischer Seite die Standpunkte aller Bürgermeister der Region (und auch den Beschluss des Gemeinderats von Kötschach-Mauthen), die sich alle für eine Scheiteltunnelvariante ausgesprochen haben.

Die kurzfristige Straßenvariante (Val di Collina) wird man sowieso bauen müssen, um auf italienischer Seiten die Paßhöhe schnellstmöglich zu erreichen und damit eine rasche Verbindung (noch vor dem Sommer / so ähnlich wie zuletzt im Lesachtal) zu ermöglichen.




update 02/01/2024
Quelle: FB/Luca Scrignaro - Letzten Dienstag haben die Bürgermeister der "Comunità di Montagna della Carnia" ein Dokument verabschiedet, in dem die Dringlichkeit der Wiedereröffnung des Plöckenpass gefordert wird. Die Forderung wurde zuvor auch vom Gemeinderat Paluzza, Tolmezzo und Sutrio erhoben. Debora Serracchiani hat das Anliegen in der Regionalvertretung (Abgeordnetenkammer) eingebracht, welches auch von den anderen FVG-Abgeordneten unterzeichnet wurde. Der Antrag verpflichtet die Regierung, die Notlage schnell zu beheben und Unterstützungsmaßnahmen für die wirtschaftlichen Aktivitäten, die von der Schließung betroffen sind und sein werden, bereitzustellen.



update 31/12/2023
Cristina Amirante | Assessore alle Infrastrutture e Territorio FVG (telefriuli)
In einem Treffen am 8.1.2024 legt ANAS die Ergebnisse des geologischen Gutachtens vor. ANAS wird darlegen, ob es eine Möglichkeit zur Wiederherstellung der bestehenden Straße gibt. Soweit jetzt bekannt ist, findet am 10.1.2024 das Gipfeltreffen Kärnten (Dr. Kaiser) | Friaul (Pres. Fredriga) statt.



update 20/12/2023
KLEINE | Bürgermeister fordern per Resolution sicheren Ausbau ...
- ... mächtige Störungszone ... Dr. HP Schönlaub
- ... ist eine Freimachung der Trasse nicht möglich, wird Italien sicher eine Alternativvariante ins Spiel bringen ...
- ... im Gemeinderat (Anm. Kötschach-Mauthen) ... fraktionsübergreifende Resolution
- ... die 7 Bürgermeister forcieren den Scheiteltunnel (Ronny Rull)
- ... Gipfeltreffen am 10.1.2024 | LH Kaiser, Regionspräsident Fredriga
- ... Luca Burgstaller und Ronny Rull signalisieren im Landtag Einigkeit



update 19/12/2023




update 16/12/2023
Volltreffer Osttirol-Oberkärnten


KLEINE | Fieberhafte Suche nach Lösung




update 15/12/2023
NR Peter Weidinger im Österreichischen Nationalrat



Quelle: facebook.com/oevpkoemau: 14.12.2023 | Der gemeinsam (aller Fraktionen), ausgearbeitete 𝗱𝗿𝗶𝗻𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗔𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 "Plöckenpass" wurde gestern 𝗶𝗺 𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗮𝘁 𝗲𝗶𝗻𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻. Der Gemeinderat fordert die Bundesregierung und Landesregierung auf, eine rasche Lösung zu finden und spricht sich klar und zum wiederholten Mal für die 𝗦𝗰𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗹𝘁𝘂𝗻𝗻𝗲𝗹𝘃𝗮𝗿𝗶𝗮𝗻𝘁𝗲 aus.




Volkszeitung vomo 12. April 1969 | 1971 wird der Plöckentunnel gebaut



update 14/12/2023
Gailtal Journal | FPÖ-Angerer/Staudacher: Straße über den Plöckenpass muss unverzüglich wieder befahrbar gemacht werden!

KRONE Online | Neue Pläne für Gailtaler Lebensader Plöckenpass

GAILTAL JOURNAL | Offener Brief an die länderübergreifende Politik

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Antwortschreiben von LHStv Martin Gruber auf die Petitions-E-Mail ...
"... Behinderung auf italienischem Staatsgebiet ..."
"... auf fachlicher Ebene ... in Kontakt ... Anfragen bis dato unbeantwortet ..."
"... Gesprächstermin ... rasche Befahrbarkeit ..."
"... bereits 2019 ... das ein Tunnelbau nicht finanzierbar ist ..."
"... Für das Land Kärnten hat ein wintersicherer Ausbau am Bestand Priorität."

Antwortschreiben von LH Peter Kaiser auf die Petitions-E-Mail ...
"... auf italienischer Seite ..."
"... die italienische Seite muss tätig werden ..."
"... Wir sind ..., wenn man so will, in Vorleistungen gegangen ..."
"... Tunnellösung ... zumindest 10 Jahre ..."
"... Behinderungen ... beseitigen ... liegt in der Verantwortung der italienischen Partner."
"... fällt in die Verantwortung von LHStv. Martin Gruber ..."

Fazit: Zuerst DANKE für die rasche Antwort. Wie oft im Text vorkommt, dass die Arbeit und Verantwortung bei dem italienischen Partner liegt, soll jede/r selbst lesen und nachzählen. Über Kosten der Machbarkeitsstudie steht im Text nichts. Ebenfalls einseitig und laut meinem Wissenstand falsch wiedergegeben, die Kosten und die Dauer für eine Tunnelvariante. Beim Felbertauern-Hangrutsch wurde von 3 Jahren Bauzeit ausgegangen, fertig gestellt wurde die neue Trasse nach 8 Monaten! Vom gemeinsamen, europäischen und vernetzt positiv Denken und Handeln ist in den Zeilen des Landeshauptmanns leider nichts zu lesen.

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Offener Brief von Mag. Pulferer an LAbg. Luca Burgstaller
Sehr geehrter Herr Burgstaller, das obere Gailtal braucht jetzt Ihre Unterstützung.

Der Plöckenpass ist eine europäische Verkehrsader. Gailtaler leben und arbeiten jenseits des Plöckenpasses, Furlaner arbeiten und leben im Gailtal.

Eine Mitarbeiterin meiner Gattin in der Apotheke, Frau Simonetti-Stampfer, reist aus Arta Terme an und muss statt des 20 minütigen Anreisewegs jetzt zwei Stunden fahren und über das Kanaltal ausweichen.

Es ist immer wieder von der Verschmelzung der Regionen, von Freundschaft und Kooperation die Rede.

Der Hilfeschrei des zuständigen Regionalpolitikers der Region Friaul wurde von Ihnen und den Kollegen in der Landesregierung wohl nicht als solcher verstanden, sonst wäre wohl kaum von einem italienischen Problem die Rede gewesen, das nur Italien lösen könne.

Die Politik in Kärnten müsste rennen, müsste dieses Verkehrsproblem ganz oben auf die Agenda setzen und auch gemeinsam mit Kollegen aus Italien eine europäische Lösung des Problems herbeiführen.

Als Gailtaler Abgeordneten bitte ich Sie, in dieser Sache schnell aktiv zu werden.
Bürgerversammlungen zu diesem Thema wären keine schlechte Lösung. Die Bürger würden sehen, dass ihre Probleme ernst genommen werden..

Mit freundlichen Grüßen
Albert Pulferer



update 13/12/2023
Serracchiani: «Salvini operi per il ripristino della strada di Passo Monte Croce Carnico»

KLEINE Zeitung | Forderung aus Italien: "EU soll Plöckenpass-Tunnel zahlen"



update 12/12/2023
Studio Nord | Passo Monte Croce, unità d'intenti tra Anas, Regione e Comune di Paluzza

KLEINE Zeitung | Wirtschaftskammer fordert den Plöckenpass-Tunnel

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Aktionsstart on facebook

𝗕𝗶𝘁𝘁𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗘-𝗠𝗮𝗶𝗹 𝗮𝗻: (Posting bitte teilen!)

peter.kaiser@ktn.gv.at; landeshauptmann@tirol.gv.at; martin.gruber@ktn.gv.at

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Kaiser, sehr geehrter Herr Landeshauptmann Mattle, sehr geehrter Herr Landeshauptmann-Stv. Gruber

Die Sperre des Plöckenpass ist eine Katastrophe für Kärnten, Osttirol und das benachbarte Friaul. Wir brauchen dringend eine verkehrstechnische Anbindung und bitten Sie um eine gute, rasche und grenzüberschreitende Lösung für alle Bürger*innen unserer Region.

https://bit.ly/231212ploeckenpass



update 10/12/2023
KLEINE Zeitung | Sperre der Plöckenpass-Straße ist eine Katastrophe für die Wirtschaft



update 08/12/2023
KLEINE Zeitung | Straße über Plöckenpass könnte nach Felssturz aufgegeben werden



update 07/12/2023
Messagero Veneto ...
kaernten.ORF.at | Plöckenpass weiter unpassierbart
Udinese TV | Massimo Mentil e Luca Scrignaro



update 06/12/2023
Udinese TV | Mazzolini / De Cecco
Facebook ANAS



update 03/12/2023
VIDEO Facebook / RAI III FVG - Bunker

Panoramafoto der Abbruchstelle (c) Ingo Ortner 08/2023, facebook

(c) Luca Piacquadio
"Die internationale Verbindung eines großen Teils des alpinen Friauls ist in der Tat unterbrochen. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Region Massimiliano Fedriga habe ich auf ein Treffen mit unseren Amtskollegen in Kärnten gedrängt, um das Projekt eines Tunnels wieder aufzunehmen, der zumindest das Problem der Kurven beseitigen würde. Ein Schlag für unser Straßennetz, der den Tourismus sowohl im Sommer als auch im Winter stark beeinträchtigen wird. Anas hätte auf italienischer Seite die finanziellen Mittel für ein entschlossenes Eingreifen, aber auf österreichischer Seite fehlte es an der Verfügbarkeit. Das sind die Ergebnisse".

Zum Artikel ...

(c) Luca Piacquadio

Links:
Tele Alto But (Facebook)
kaernten.ORF.at
kaernten.ORF.at/ploeckentunnel


Die Abbruchstelle

Ingo Ortner | 360° Facebook | (c) the Lounge interactive design GmbH



Geschichte der Alpenpässe

Von der Via Iulia Augusta bis zur neuzeitlichen Straße über den Plöckenpass.
Stefan Bruns 2002 | Geschichte der Alpenpässe




Bei Fragen, Anregungen und/oder Ergänzungswünschen, ... bitte per E-Mail. Danke.
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Ingo Ortner | T +43 699 12647680 | info@bergsteigerdorf-mauthen.at



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Ingo Ortner @ the Lounge

Kleine Zeitung, Interview vom 29.10.2023
Elisabeth Schaschl, designierte Leiterin des Referats Forst und Energie bei der Landwirtschaftskammer Kärnten.

Borkenkäfer-Massenvermehrung und enorme Sturmschäden machen Kärntens Waldbauern zu schaffen. Elisabeth Schaschl erklärt, wie Aufforstung dennoch funktionieren kann und wo man Hilfe bekommt.

Seit Jahren setzt man auf die Schaffung von klimafitten Mischwäldern in Kärnten, die den Wetterkapriolen standhalten sollen. Bei den Unwettern heuer fielen aber Laubbäume und Kiefern um. Muss man die Maßnahmenpläne überarbeiten?

Es ist ungewöhnlich, dass viele der an und für sich tiefwurzelnden Baumarten, wie zahlreiche Laubbäume sowie auch Lärchen und Kiefern bei den Unwetterereignissen im Juli diesen Jahres entwurzelt wurden. Dies ist sicherlich auf die starken vorhergehenden Niederschläge zurückzuführen, wo nicht nur der Boden extrem aufgeweicht wurde, sondern die Bäume auch sehr viel Wasser in den Blättern hatten. Die schweren Kronen konnten dem Wind vielerorts nicht standhalten und die Bäume sind umgefallen.

Früher war der Wald die Sparkasse der Bauern. Heute verursacht dieser oft viel Arbeit und bringt, je nach Schadensfall, wenig Ertrag. Wie schafft man es, Bauern zu motivieren, trotzdem Zeit und Geld in die Wälder zu investieren?

Für die Waldbauern ist die Bewirtschaftung ihrer Wälder ein Generationenvertrag. Die forstlichen Umtriebszeiten liegen zwischen 80 und 120 Jahren. Im Schutzwald und auf schlechten Standorten sind sie noch höher. Es weiß heute niemand, was in 100 Jahren sein wird. Die Bauern geben heute ihr Bestes und bewirtschaften ihre Wälder für die nachfolgenden Generationen.

Das ganze Interview zum Nachlesen unter kleinezeitung.at

update 20.01.2024
Borkenkäfer schadet Wald wie noch nie

Hintergrund

Sturmschäden. 700.000 Festmeter Holz fielen heuer in Kärnten Unwettern zum Opfer.

Borkenkäfer. 30.000 Hektar Wald sind seit 2018 in den beiden Bezirken Hermagor und Spittal dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, das sind rund 20 Prozent der gesamten Waldfläche. Pro Jahr verzeichnet man dort Borkenkäfer-Schäden von rund 800.000 Festmetern Holz.

Hilfe. Unter www.bfw.gv.at findet man etwa die Baumartenampel, die anzeigt, welche Baumarten für welches Gebiet geeignet sind. Bei der Landwirtschaftskammer Kärnten gibt es eigene Fachberater, die Waldbauern Hilfe anbieten (ktn.lko.at).

Bäuerliches Sorgentelefon. 0810/676 810, www.lebensqualitaet-bauernhof.at




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Ein Klimaticket Österreich bekommen alle Jugendlichen geschenkt und können dieses in den folgenden 3 Jahren einlösen. An der Umsetzung wird noch gearbeitet, der Starttermin wird jedenfalls 2024 sein.



KLIMATICKET

Derzeit besitzen 262.708 Men­schen in Ös­ter­reich ein Kli­ma­ti­cket (09/2023). Rund 80.000 davon sind unter 26 Jahre (Kat. Jugend). Die meisten Ticketbesitzer gibt's in Wien (83.038), gefolgt von NÖ (64.061) und Oberösterreich (45.149). In Kärnten sind 7.802 Personen mit dem Klimaticket unterwegs. Die regionalen Klimatickets sind in diesen Zahlen nicht enthalten.

Das reguläre Klimaticket kostet 1.095 Euro pro Jahr.
Vergünstigte Klimatickets für Senioren und Jugendliche 821 Euro.

www.klimaticket.at






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Kleine Zeitung, 30.08.2023 | Markus Sebestyen

Mit einer spek­ta­ku­lä­ren Ak­ti­on pran­gern ka­tho­li­sche und evan­ge­li­sche Kir­che das Schmel­zen der Glet­scher an. Am Diens­tag fin­den ein Re­qui­em und ein Trau­er­zug statt.

Der größ­te Glet­scher Ös­ter­reichs ver­schwin­det Jahr für Jahr um ein gro­ßes Stück mehr. Sogar schnel­ler, als von vie­len Ex­per­ten be­fürch­tet. Dass die Pas­ter­ze nicht mehr zu ret­ten ist, ist auch für Bi­schofs­vi­kar En­gel­bert Gug­gen­ber­ger eine trau­ri­ge Tat­sa­che. Der lei­den­schaft­li­che Berg­stei­ger wird am Diens­tag (5. Sep­tem­ber) um 11 Uhr auf der Kai­ser-Franz-Jo­sefs-Hö­he an der Groß­glock­ner-Hoch­al­pen­stra­ße ein Re­qui­em für die Pas­ter­ze ab­hal­ten. "Die Pas­ter­ze ver­liert ihre Zunge und damit ist ihr Ende be­sie­gelt. Wenn etwas zu Ende geht, stel­len sich exis­ten­zi­el­le Fra­gen, wie jene nach un­se­rem Um­gang mit der Schöp­fung und der Um­welt", sagt Gug­gen­ber­ger. Soll­te es Kri­tik in­ner­halb der Kir­che an die­ser Form eines Re­qui­ems geben, werde er sich die­ser stel­len. Bi­schof Josef Mar­ketz stehe hin­ter dem Pro­jekt.

Ins Leben ge­ru­fen wird das "Glet­scher­be­gräb­nis" von der ge­mein­nüt­zi­gen und in­ter­na­tio­nal agie­ren­den Or­ga­ni­sa­ti­on "Pro­tect our Win­ters". Als sym­bo­li­scher Akt wird ein Sarg aus Eis am Ende eines Trau­er­mar­sches zu Grabe ge­tra­gen. "Ein Re­qui­em ist eine Mög­lich­keit der Wür­di­gung, der Ver­ab­schie­dung und der Trau­er. Wir wer­den in­ne­hal­ten und uns be­wusst wer­den, was das für un­se­re Zu­kunft be­deu­tet und wo un­se­re Ver­ant­wor­tung liegt", be­schreibt Gug­gen­ber­ger den Sinn die­ser öku­me­ni­schen Ver­an­stal­tung, die auch die evan­ge­li­sche Kir­che un­ter­stützt.

"Das Be­drü­cken­de ist, dass die Fol­gen für die Men­schen immer ekla­tan­ter wer­den und wir gleich­zei­tig sehen, dass von den Ver­ant­wor­tungs­trä­gern zu wenig getan wird", sagt Su­per­in­ten­dent Man­fred Sauer, den eine Fuß­ver­let­zung von einer per­sön­li­chen Teil­nah­me am Re­qui­em ab­hält. Mar­git Leut­hold von der Pfarr­ge­mein­de Lienz wird ihn ver­tre­ten.

Von den an­ge­spro­che­nen Ver­ant­wor­tungs­trä­gern wer­den am Diens­tag ei­ni­ge im Pu­bli­kum sit­zen. Bis­her haben die Na­tio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­ten Ca­ri­na Rei­ter (ÖVP), Lukas Ham­mer und Meri Di­soski (Grüne) und Wal­ter Rauch (FPÖ) sowie EU-Ab­ge­ord­ne­ter An­dre­as Schie­der (SPÖ) ihre Teil­nah­me an­ge­kün­digt. Pri­vat­per­so­nen kön­nen eben­falls dabei sein. "Wir haben die Hoff­nung, dass ge­ra­de die Zö­ger­li­chen und Un­ein­sich­ti­gen ihre Hal­tung än­dern", sagt Sauer. Ge­ra­de heuer habe man in Kärn­ten wie­der deut­lich sehen kön­nen, wel­chen Scha­den die Erd­er­wär­mung an­rich­ten kann. "Man kann das nicht mehr weg­dis­ku­tie­ren, die Men­schen las­sen sich nicht mehr ver­trös­ten", sagt Sauer.




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An: Tiroler Landesregierung | Nein zur Skischaukel Sillian-Sexten

Sehr geehrte Tiroler Landesregierung,

Mit dieser Petition fordern wir den Stopp des geplanten Baus der Skischaukel Sillian-Sexten und den Erhalt des überaus reizvollen Wandergebietes mit seiner intakten Natur im Bereich der Leckfeldalm bis hin zur Sillianer Hütte, das auch als Einstieg zum Karnischen Höhen-Weitwanderweg äußerst beliebt ist!

Unterzeichne auch Du die Petition! Weiter ...

Warum ist das wichtig?
1) Überdimensionaler Ausbau: Oberhalb der Leckfeldalm sollen rund 27,5 Hektar Pisten, ein Speicherteich, eine Sprengseilbahn und eine durch ihre Ausführung und Höhe deutlich wahrnehmbare Seilbahn plus zugehörigen Liftstationen, unter anderem einer Bergstation nahe der Sillianer Hütte (am Gipfel des Hochgrubenkopfes) neu errichtet werden. Die Umlauf-Seilbahn mit einer Förderleistung von 2.000 Personen pro Stunde soll laut Plan das Tal mit 20 Meter hohen Stützen queren.

2) Nachhaltige Zerstörung: Das bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebte, idyllische Wandergebiet, über das man die Sillianer Hütte und den Karnischen Höhenweg erreicht, wird durch die massiven Störungen, die während der Bauphase durch Erdbewegungen, Baulärm, Sprengungen und Hubschrauberflüge zu erwarten sind sowie durch die umfangreichen baulichen Anlagen nachhaltig zerstört! Angebotene Ausgleichsmaßnahmen können die Zerstörung nicht kompensieren und gleichen einer Greenwashing Kampagne der beiden Betreiber-Gesellschaften (Drei Zinnen AG und Schultz-Gruppe).

Die gespendeten klimafitten Gehölzpflänzchen werden, wenn überhaupt, erst in Jahrzehnten in der Lage sein, den ökologischen Wert der klimafitten Altholzbestände, die für die Skischaukel gerodet werden müssen, zu ersetzen!
Für die geplanten Wasserkraft- und Photovoltaikanlagen zum Betreiben der Liftanlagen werden reich strukturierte, ökologisch sensible Gebiete geopfert, die nicht ersetzbar sind.

3) Fragwürdige Investition: Die Schneesicherheit des neuen Skigebietes ist in Zeiten der Klimaerwärmung durch Wassermangel und hohe Energiekosten in Zukunft nicht gegeben.

4) Artensterben wird befeuert: Das Gebiet ist ökologisch sensibel und Lebensraum mehrerer vom Aussterben bedrohter Arten! So wurden beispielsweise Birkhuhn, Steinhuhn, Haselhuhn, Alpenschneehuhn und Auerhuhn im unmittelbaren Nahbereich der geplanten Pisten, der Seilbahn bzw. der Sprengseilbahn festgestellt.

5) Mehrwert für die Region?
• durch die Zerstörung der Natur geht die Einzigartigkeit des Lebensraumes verloren
• erhöhtes Verkehrsaufkommen belastet die bereits verkehrsgeplagte Bevölkerung noch stärker
• Saisonarbeitsplätze im Tourismusbereich - die meisten davon im Niedriglohnsektor - können schon jetzt kaum mehr abgedeckt werden

Daher ein klares Nein zu dieser fragwürdigen und wenig Erfolg versprechenden Investition auf Kosten der Natur und der Lebensqualität der Osttiroler Bevölkerung!

Stattdessen ein klares Bekenntnis zum Erhalt dieser einzigartigen, wertvollen Naturlandschaft und zum Erhalt einer naturverträglichen Wertschöpfung.

Unterzeichne auch Du die Petition! Weiter ...

Unterstützt wird diese Petition von
- ÖAV
- AVS
- Verein Osttirol Natur
- Bürgerinitiative Sexten gegen Skischaukel Sillian Sexten
- Gerd Estermann (Bürgerinitiative Feldring und Initiator Petition gegen Gletscherehe Pitztal-Ötztal)




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Josef Ob­we­ger ist Alm­bau­er in Mill­statt
Interview KLEINE ZEITUNG vom 7.8.2023 (Elke Fert­schey)

Wo sehen Sie als neuer Bun­des­ob­mann der Alm­wirt­schaft Ös­ter­reich die Be­deu­tung der Alm­wirt­schaft?

Für Berg­bau­ern ist die Alm­wirt­schaft un­trenn­bar mit dem Heim­be­trieb ver­bun­den. Wenn die Tiere auf der Alm sind, kann im Tal der Fut­ter­vor­rat für den Win­ter ge­ern­tet wer­den. Al­pung ist die art­ge­rech­tes­te Art der Tier­hal­tung und Basis für ge­sun­de Le­bens­mit­tel. Gleich­zei­tig wird durch die Be­wei­dung die Land­schaft offen ge­hal­ten, was für den Tou­ris­mus, der mit den Almen wirbt, große Be­deu­tung hat. Almen wei­sen große Bio­di­ver­si­tät auf, ohne Auf­trieb geht diese nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen zu­rück. Eine be­wirt­schaf­te­te Alm schützt zudem vor Ero­sio­nen und La­wi­nen.


Wie viele Almen gibt es denn in Ös­ter­reich?

Ein Vier­tel der land­wirt­schaft­lich ge­nutz­ten Flä­che in Ös­ter­reich sind Almen. 24.000 Bau­ern trei­ben auf 8000 Almen 300.000 Rin­der, 107.000 Scha­fe, 13.600 Zie­gen und 10.500 Pfer­de auf. Spit­zen­rei­ter ist Tirol mit 2000 Almen, Kärn­ten hat 1800, Nie­der­ös­ter­reich 74 und das Bur­gen­land gar keine Almen.


Was sind die Her­aus­for­de­run­gen für die Alm­wirt­schaft?

Seit dem Jahr 2010 ist der Auf­trieb von Alm­vieh um etwa zehn Pro­zent zu­rück­ge­gan­gen, viele klei­ne Be­trie­be haben auf­ge­hört, was in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auch mit dem Wolf zu­sam­men­hängt. In immer mehr Län­dern wer­den auch schon Rin­der ge­ris­sen, wie kürz­lich 16 Stück im Tren­ti­no auf einer Alm, die durch einen Elek­tro­zaun mit sie­ben Dräh­ten ge­schützt war. Das zeigt, dass Her­den­schutz für Almen keine prak­ti­ka­ble Lö­sung ist. Durch die Kli­ma­er­wär­mung be­dingt ist die Ve­ge­ta­ti­ons­pe­ri­ode län­ger, da­durch wächst mehr Bio­mas­se. Doch nur wenn es ge­nü­gend Auf­trieb gibt, kön­nen die Alm­flä­chen sinn­voll offen ge­hal­ten wer­den, sonst neh­men Ver­bu­schung und Ver­wal­dung umso schnel­ler zu. Eine neue Her­aus­for­de­rung ist heuer auch die Um­stel­lung auf die teil­au­to­ma­ti­sche Fut­ter­flä­chen-Fest­stel­lung.


Was sind an­ge­sichts des­sen Ihre Ziele?

Ich möch­te in der Wolfs­fra­ge die Kräf­te in Ös­ter­reich, Süd­ti­rol, Bay­ern und der Schweiz bün­deln und auch den Tou­ris­mus und die al­pi­nen Ver­ei­ne ins Boot holen, um durch einen ge­mein­sa­men Auf­tritt mehr Gehör zu er­hal­ten und Be­wusst­seins­bil­dung zu för­dern. Bei Groß­raub­wild muss mög­lichst bald eine nor­ma­le Be­ja­gung er­mög­licht wer­den, ohne vor­her auf Ge­neh­mi­gun­gen zu war­ten, sonst wird es die der­zeit flä­chen­de­cken­de Be­wirt­schaf­tung un­se­rer Almen nicht mehr geben. Die Län­der sol­len selbst ent­schei­den kön­nen, was zu tun ist. Ein wei­te­res An­lie­gen ist mir die ge­ziel­te Ver­mark­tung der Alm­pro­duk­te, die laut Un­ter­su­chun­gen einen be­son­de­ren ge­sund­heit­li­chen Wert auf­wei­sen. Über die be­reits be­ste­hen­de Marke "Von der Alm" sol­len Ab­neh­mer ge­fun­den wer­den, die eine er­höh­te Wert­schöp­fung er­mög­li­chen.

Verein Gailtaler Almkäse g.U.
www.gailtaler-almkaese.at

Zur Person
Josef Ob­we­ger ist Alm­bau­er in der Ge­mein­de Mill­statt und Leh­rer am Bil­dungs­zen­trum Litzlhof. Seine Funk­tio­nen als Ob­mann des Kärnt­ner Alm­wirt­schafts­ver­eins und Ob­mann der Alm­wirt­schaft Ös­ter­reich er­füllt er eh­ren­amt­lich.




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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Das Poster zur Aktion

Im Zuge des jährlichen Fotowettbewerbs wollen wir die Alpen aus verschiedenen Perspektiven zeigen: Ihren kulturellen Reichtum, ihre majestätische Naturpracht, ihre einzigartige Artenvielfalt und Ökosysteme sowie das pulsierende alpine Leben.

Der Fotowettbewerb ist von Juni bis September offen für Einsendungen. Die eingereichten Bilder konkurrieren um einen Platz im Kalender der Alpenkonvention. Einsendeschluss ist der 3. September 2023

TODO:
- Link aufrufen
- Anmeldungsformular ausfüllen
- Bild (mit Namenskennung) umbenennen (zB VornameNachnameBild.jpg)
- Upload ist im Formular an den passenden Stellen möglich
- Fertig

Weiter zum Fotowettbewerb ...




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Wenn dir Freunde aus dem National Geographic entgegenblicken, dann ist gewiss, dass du am richtigen Weg bist. DIE ALPEN, unsere Heimat, unsere Landschaft, unsere Tradition, unsere Lebensgrundlage. Weniger statt mehr.

Die in der Initiative Berg­steiger­dörfer vereinten Ort­schaften sind Alpinismus­pioniere in ihren Regionen. Deshalb haben die Berge und das Berg­steigen im kulturellen Selbst­verständnis der Ein­heimischen und Gäste einen hohen Wert. Hier ist das Bewusst­sein über den not­­wendigen Ein­klang zwischen Natur und Mensch noch lebendig und man respektiert natür­liche Grenzen.

Weniger ist mehr, das ist die Devise. Daher laden wir euch ein. Macht euch selbst auf die Reise in ein Bergsteigerdorf. Hier geht's lang ...

Weiter zum Artikel (english) ...




www.bergsteigerdoerfer.org
www.alpconv.org




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Wir möchten Sie dazu einladen, an einer Umfrage der Universität von Ljubljana zur Erforschung der Lebensqualität im Alpenraum teilzunehmen. Lebensqualität umfasst dabei sowohl die Lebensbedingungen und materiellen Voraussetzungen für die Bewohner/innen, die notwendig sind, um in einem bestimmten Gebiet leben und sich entfalten zu können, als auch die subjektive Wahrnehmung dieser Gegebenheiten. Durch die Fokussierung auf Lebensqualität adressieren wir direkt Ihre Bedürfnisse als Bewohner/in der Alpen, während wir zugleich Ihre Meinung in Bezug auf das Wohlbefinden in diesem Gebiet erfassen. Ihre Sichtweise wird uns dabei helfen, Empfehlungen an lokale, regionale und nationale Entscheidungsträger/innen zu erarbeiten, um die Lebensbedingungen in den Alpen zu verbessern.

Wenn Sie mindestens 15 Jahre alt sind, heißen wir Sie willkommen, bei dieser Umfrage mitzumachen. Die Beantwortung der Fragen sollte maximal 10 Minuten dauern. Wir wissen Ihre Teilnahme sehr zu schätzen.

Vielen Dank schon im Vorhinein für Ihre Zeit und Mitwirkung!
Weiter zur Umfrage ...
Weiter zur Universität Ljubljana ...
Weiter zur Alpenkonvention / Lebensqualität ...




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"Mitgliedschaft ist für Ortsentwicklung wichtig"

Quelle: NÖN - https://bit.ly/lunzamsee15

NÖN: Lunz am See ist das einzige Bergsteigerdorf in Niederösterreich und gleichzeitig Gründungsmitglied des Alpenverein-Projektes. Wie ist diese Verbindung zum Projekt entstanden?
Martin Ploderer: Damals hat mich ein Mitarbeiter des Alpenvereines aufgesucht, der damit beschäftigt war, Orte zu suchen, die für dieses Projekt in Frage kommen. Wir haben uns ab der ersten Minute bestens verstanden und innerhalb kurzer Zeit war für mich klar, dass wir dabei sein werden. Denn die Philosophie und die Rahmenbedingungen haben für Lunz am See genau gepasst.

Was braucht es, um ein Bergsteigerdorf zu sein?

Ploderer: Grundsätzlich sind 1.000 Meter Reliefhöhe, als hohe Berge notwendig. Außerdem darf es im Dorf keine großtechnischen Erschließungen, keine hochrangigen Verkehrswege geben. Was es aber braucht, sind eine gewisse touristische Infrastruktur und Partnerbetriebe, die mit den Bergsteigerdörfern kooperieren. In Lunz ist das derzeit der Betrieb von Geli Mayr.
Sie sind auch nach ihrem Rücktritt als Bürgermeister immer noch im operativen Ausschuss der Bergdörfer. Was ist Ihre Intention?
Ploderer: Ich habe das immer persönlich als ein besonders wichtiges Projekt betrachtet, weil es für die Ortsentwicklung wichtig war, und mache das mit Freude.

Wie hat sich die Mitgliedschaft auf Lunz ausgewirkt?

Ploderer: Es hat viele positive Aspekte, die nicht gleich am ersten Blick ersichtlich waren, für uns gebracht. Weil viele Projekte, die bei uns jetzt erfolgreich sind, wie die Seebühne, der Radweg, der Wassercluster oder das Haus der Wildnis, passen genau in diesen Rahmen hinein. Dazu ist die Philosophie der Bergsteigerdörfer absolut wichtig. Das sind Entwicklungen, die muss man anstoßen und dann werden oft durch eine günstige Ortsentwicklung Privatinitiativen generiert. Ein wesentlicher Vorteil ist der Austausch unter Gleichgesinnten mit ähnlichen Chancen und ähnlichen Problemen und das Dorf wird durch die Vernetzung bekannter.

Alles, was einen sanften Tourismus also ausmacht?

Ploderer: Ja, dabei ist es wichtig, einen Mix zu schaffen und sich breit aufzustellen, denn auf einem Fuß kann man bekanntlich nicht gut stehen. Dabei spielt natürlich die Qualität eine große Rolle.

Wo soll die Reise für Lunz am See touristisch noch hingehen?

Ploderer: Wir sind in der Entwicklung, dass wir uns selber bewusst werden, was wir alles bieten können und wir noch mehr Nutzen daraus ziehen können. Wir haben insgesamt ein sehr gutes Angebot in der Region. Das nach außen zu transportieren, muss uns noch besser gelingen. Und natürlich spielt uns der Klimawandel in die Karten. Das klingt fast zynisch, aber die Erwärmung verlängert unsere Saison. Wie ich vor 40 Jahren nach Lunz gekommen bin, hat man vielleicht drei Wochen im See baden können, jetzt sind es drei Monate.




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Damit die Alpen in Kärnten nicht zum Vergnügungspark werden.

Kleine Zeitung, 8.4.2023 | Peter Angermann, Andreas Kanatschnig

Die Alpenkonvention schützt die heimische Bergwelt, viele Kärntner Gemeinden wissen aber gar nicht, dass sich alle daran halten müssen. Das kann zu potenziell rechtswidrigen Verordnungen führen. Alpenverein gibt Hilfestellung.

Die Alpen. 15. Juli 2077. Ort: Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in 2369 Metern Seehöhe. Der Blick auf den Großglockner ist von hier aus spektakulär. Die Schiebetüren des Zugs gehen geräuschlos auf und im Sekundentakt spuckt das Gefährt Menschen aus. Sie schleppen ihre Strandkörbe, einige haben ihre Luftmatratzen schon aufgeblasen und wackeln auf die Promenade zu. "Glockner-Beach" ist die größte Attraktion im Alpen-Raum. Schnee und Eis werden mittels ausgefeilter Technik auf die nackten Felsen projiziert. Das Kreischen der Adler, die schon lange ausgestorben sind, hallt von Lautsprecher zu Lautsprecher und in einem gut eingezäunten Gehege kann man täuschend echte Roboter-Steinböcke streicheln. Die Menschen flüchten hierher, weil sie es im Sommer in den Tälern nicht mehr aushalten. Oft hat es dort 40 Grad und an vielen der Seen wimmelt es von Moskitos. Entlang der gesamten Hochalpen-Straße zieht sich eine endlose Reihe von gut klimatisierten Ferienhotels, Chalet-Dörfern und Einfamilienhäusern. Die Alpen sind zum Rückzugsort jener geworden, die es sich noch leisten können.

Heute, im April 2023, dürfte der Nationalpark Hohe Tauern nicht derart verbaut werden. Eines jener Instrumente, dass dies verhindern soll, ist die Alpenkonvention, die auch dabei hilft, die Erderwärmung zu stoppen. Österreich sowie die Alpenstaaten Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Schweiz, Slowenien, Monaco und sogar die Europäische Union haben diesen völkerrechtlichen Vertrag unterzeichnet. "Die Alpenkonvention ist seit 6. März 1995 in Österreich rechtskräftig", sagt Peter Angermann, Geschäftsführer des Landesverbands Kärnten des Österreichischen Alpenvereines. Der Mallnitzer hat jetzt für den Alpenverein bereits sein zweites Skriptum veröffentlicht, das Gemeinden und allen Interessierten ein praktisches Rüstzeug mit auf den Weg gibt, um die kaum Beachtung findende Konvention rechtskonform anzuwenden.



Konkrete rechtliche Folgen

Nicht nur schützt dieser völkerrechtliche Vertrag das Klima, er hat auch ganz konkrete rechtliche Folgen: "Alle Gemeinden Kärntens sind Alpenkonventionsgebiet", erklärt Angermann - auch Klagenfurt. Ob eine Umwidmung von Grünfläche in Bauland oder der Bau einer Stromleitung, wird die Konvention nicht beachtet, kann jedes Bauvorhaben oder jede Umwidmung potenziell rechtswidrig sein. So geschehen im Kronhofgraben in den Karnischen Alpen. "Energie ist ein Punkt der Alpenkonvention. Wenn man Energietransportleitungen legt, muss man bestehende Kanäle nutzen. Das ist im Kronhofgraben nicht passiert", erklärt Angermann. Man wollte dort im Jahr 2014 eine 360kV-Leitung bauen und den kurzen Weg durch den Kronhofgraben wählen. Doch entlang der Plöckenstraße gab es schon einen Kanal mit Leitungen. "Diesen hätte man nutzen sollen. Daher hat das Bundesverwaltungsgericht die Verordnung aufgehoben, weil die Alpenkonvention nicht beachtet wurde." Der Stufenbau der österreichischen Rechtsordnung sieht vor, dass ein Urteil, ein Bescheid oder eine Verordnung, nicht nur Landes- sowie Bundesgesetzen entsprechen muss, sondern auch gesetzesverändernden oder gesetzesergänzenden Staatsverträgen.



Alle Gemeinden Kärntens sind Alpenkonventionsgebiet. Auch Klagenfurt. Peter Angermann

Bei Umwidmungen sind Gemeinden gefragt: "Und viele Gemeinderäte wissen oft nicht, dass es die Alpenkonvention gibt", sagt Angermann. In vielen Beispielen ist Widmungsschutz auch Umweltschutz: Ob es die Verhinderung einer Bodenversiegelung oder der kluge Einsatz von Ressourcen ist. Die Alpenkonvention berührt die Punkte Raumplanung, Berglandwirtschaft, Naturschutz und Landschaftspflege, Bergwald, Tourismus, Energie, Bodenschutz und Verkehr. Schon heute macht sich die Erderwärmung um fast zwei Grad seit Beginn der Industrialisierung in den alpinen Gebieten stärker bemerkbar als in den Niederungen. Gletscher schwinden auf dramatische Weise.

"Im Mittel sind die 89 vom Alpenverein beobachteten österreichischen Gletscher um 28,7 Meter kürzer geworden. Dieser enorme Anstieg des mittleren Rückzugs im Vergleich zum Vorjahr (elf Meter) bedeutet Alarmstufe Rot", teilte der Alpenverein in einer Aussendung mit. Das Auftauen von Permafrostböden führt zu immer größeren Schäden im alpinen Wegenetz. Fauna und Flora kommen zusehends unter Druck. Weniger Schnee im Gebirge bedeutet aber auch weniger Wasser für die Menschen. "Wir haben ein Bewusstsein unserer nächsten Generation gegenüber", sagt Angermann, der hier nicht nur eine Broschüre für Gemeindemitarbeiter schreiben wollte, damit sich diese besser bei Widmungsverfahren auskennen, sondern daran mitwirken, dass unsere fragile Bergwelt erhalten bleibt. Und nicht zum Vergnügungspark verkommt.



Alpenkonvention

Die Alpen sind heute nicht mehr jener "schreckliche und furchterregende" Raum des 19. Jahrhunderts. Sie sind heute Lebensraum und bedürfen daher eines besonderen Schutzes. Sie dehnen sich von West nach Ost über eine Länge von 750 Kilometer aus und umfassen acht Staaten: Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Slowenien. 13 Millionen Menschen leben hier. Ganz Kärnten ist Alpenkonventions-Gebiet.

Die Alpenkonvention wurde 1995 in Österreich ratifiziert und ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der den Schutz sowie eine nachhaltige Entwicklung des Alpenraumes zum Ziel hat.

Nationalparkzentrum Mallnitz: Am 22. und 23. Juni werden vom Alpenverein Kärnten in Zusammenarbeit mit der Internationalen Alpenschutzkomission und dem Klimaschutzministerium Kurse über die Alpenkonvention für Bürgermeister, Amtsleiter, aber auch Touristiker und andere interessierte Zielgruppen angeboten. Nähere Auskünfte dazu unter kaernten@landesverband.alpenverein.at.

alpconv.org | Die Alpenkonvention


Fakten & Information

2 Grad | Temparaturanstieg in den Alpen seit dem 19. Jhd.
14,9 Mio Bewohner*innen in den Alpen
1995 Inkrafttreten der Alpenkonvention
43.000 (30.000 Tier-/13.000 Pflanzenarten)
8 Alpen-Länder und die EU
17 SDGs | Nachhaltige Entwicklungsziele


Generalsekretärinnen und -sekretäre der Alpenkonvention
Alenka Smerkolj 2019 - heute
Markus Reiterer 2013 - 2019
Marco Onida 2007 - 2013
Ruggiero Schleicher-Tappeser 2005 - 2006
Noël Lebel 2003 - 2005

Büro: Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention
Herzog-Friedrich-Straße 15
6020 Innsbruck, Austria
+43 512 588 589 0
info@alpconv.org




Bei Fragen, Anregungen und/oder Ergänzungswünschen, ... bitte per E-Mail. Danke.
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Ingo Ortner @ the Lounge

Wie presst man noch mehr Erdöl durch die bestehende TAL-Leitung?
Im Friaul/in der Carnia werden bereits 4 Methankraftwerke gebaut, um das Erdöl zu erwärmen, damit dessen Viskosität zu verringern und schließlich die Durchflussmengen zu erhöhen. In Zeiten von Klimaschutz unsinnig und der falsche Weg, wie wir meinen.

Am meisten stört die Tatsache, dass die Menschen, die in den betroffenen Regionen mit ihren Familien und Kindern leben (wollen) von den Behörden und den Großkonzernen (ua. Rosneft) nicht gehört werden.



update 11/2023

09.11.2023
Da die Umweltverbände neue Argumente vorgebracht haben, wurde auf Februar 2024 vertagt. Die Zeit sollte genutzt werden, um noch mehr (medialen) Druck aufzubauen!

08.11.2023
Mit Spannung erwarten wir heute den Spruch des Gerichts in Triest. Weiter zur Presseaussendung ...
Was ist S.I.O.T. PDF-Download


update 07/2023

Bürgerprotest in Triest

La protesta di Extinction Rebellion a Trieste contro S.I.O.T. (youtube)
Il movimento ecologista Extinction Rebellion ha inscenato una protesta sul Molo Audace a Trieste contro la decisione della S.I.O.T., Società italaina per l'oleodotto transalpino, di realizzare quattro nuove centrali a gas metano a San Dorligo, Reana Cavazzo e Paluzza che nelle intenzioni della società servirebbero a scaldare il petrolio per poterlo pompare più velocemente nell'impianto. Due attivisti, con il volto coperto con due tanniche di benzina, hanno cosparso altri due manifestanti di petrolio. «La S.I.O.T. dice che questo aumenterebbe l'efficienza dell'oleodotto, ma tre studi indipendenti e fatti dall'Università di Trieste, dall'Università di Udine e dall'Agenzia per l'Energia hanno smentito queste affermazioni», spiega Tommaso, attivista di Extinction Rebellion. Il video è di Massimo Silvano

Die ÖKO-Bewegung Extinction Rebellion protestierte auf dem Molo Audace in Triest gegen die Entscheidung von S.I.O.T., der italienischen Gesellschaft für die transalpine Ölpipeline, vier neue Methangaskraftwerke in San Dorligo, Reana Cavazzo und Paluzza zu bauen, die nach den Plänen der Gesellschaft zur Erwärmung des Öls verwendet werden sollen, um es schneller in die Anlage zu pumpen. Zwei Aktivisten, deren Gesichter mit zwei Benzinkanistern bedeckt waren, übergossen zwei andere Demonstranten mit Öl. "S.I.O.T. behauptet, dass dies die Effizienz der Pipeline erhöhen würde, aber drei unabhängige Studien der Universität Triest, der Universität Udine und der Energieagentur haben diese Behauptungen widerlegt", erklärt Tommaso, ein Aktivist von Extinction Rebellion. Das Video stammt von Massimo Silvano







Bürgerprotest in Paluzza

am 15. und 16. Juli fanden in Paluzza wieder Infoveranstaltungen, Diskussionsrunden und Bürgerproteste statt. Die Einwohner Friauls protestierten laut gegen die rücksichtslose Vorgehensweise der internationalen Erdölkonzerne und gegen den Bau der ersten 4 Methankraftwerke bis rauf zur österr./italienischen Grenze.

Sa., 15.7.2023
11:00 Treffpunkt Campingplatz | Vorbereitungen tagsüber
17:00 Hauptplatz Paluzza, Infoveranstaltungen, Aufmarsch, Diskussionen
20:00 Gemeinsames Abendessen, Musik

So., 16.7.2023
10:00 Offene Versammlung

Download Infostand 07/2023
Download Infofolder


LA CARNIA NON STA A GUARDARE

Samstag, 25.03.2023, Die Carnia steht nicht untätig herum.
Pünktlich um 11:00 Uhr wurde mit der Bürger*innendiskussion begonnen. Vertreter der Gemeinde, der Bürgerbewegung und der Naturschutzorganisationen haben die vielen Aspekte der bisherigen Arbeiten, sowie die nächsten (rechtlichen) Schritte in FVG, auf nationaler und europäischer Ebene beschrieben.


Im Detail geht es darum, wie globalisierte Konzerne auf Kosten der lokalen Bevölkerung ökonomischen Profit generieren, ohne dabei zuerst die Bevölkerung in den Prozess einzubinden.

Nicht im Nachhinein ein mögliches Dilemma mit Straf- oder Schadenersatzzahlungen zu lindern, sondern im Vorfeld einen zukunftsfähigen gemeinsamen Weg zu planen. Auch in diesem Fall sind es die Konzerne, die mit der Politik und den Bürger*innen ein durchsichtiges Spiel spielen. Klar erklärte wurde u.a. die Aufteilung eines Gesamtprojektes in mehrere Kleinprojekte, um damit etwaige Naturschutzregelungen zu unterwandern. Weiters darum, wie Auskunftspflichten der Behörden seit Monaten umgangen oder hinausgezögert werden.

Auf jeden Fall sind die wissenschaftlich erhobenen Daten bzgl. Umweltverschmutzung und nachhaltigem Schaden für die Region (und damit auch für das benachbarte Gailtal/Kärnten/Österreich) erschreckend.

Aufbauend auf den Initiativen der friulanischen Freunde werden wir alles unternehmen, um auf Kärntner Seite den Bürgerprotest auf allen nur erdenklichen Ebenen zu unterstützen und unseren Teil beitragen, damit ein großes Netzwerk besorgter Bürger*innen noch rechtzeitig gehört und Umweltschäden für kommende Generationen verhindert werden.

Wer genaueres wissen möchte, bitte um eine E-Mail an info@bergsteigerdorf-mauthen.at.

#stopsiot #buergerprotest #paluzza


Hintergrundinfos

Quelle: KLEINE vom 3.3.2023: Nahe Kärntner Grenze: Aufregung um Gaskraftwerk in Norditalien. (Leopold Salcher)

Emissionen, die bis in das Gailtal reichen, werden durch ein in Paluzza geplantes Methankraftwerk der TAL befürchtet. Beim Tanklager soll das Gaskraftwerk Paluzza errichtet werden. Die italienisch-österreichische Grenze ist in Sichtweite Beim Tanklager soll das Gaskraftwerk Paluzza errichtet werden. Die italienisch-österreichische Grenze ist in Sichtweite In Paluzza wird gegen ein von der Umweltbehörde genehmigtes Methankraftwerk protestiert. Mehrere italienische Umweltorganisationen und die Gemeinde Paluzza mit ihren rund 2000 Einwohnern wollen diese "Verunstaltung der Heimat" und die "enorme Belastung für Umwelt und Klima" nicht hinnehmen. Der Regionalrat für Umweltschutz hat das Projekt hingegen ohne Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt. Dagegen wurden nun beim Verwaltungsgericht (TAR) zwei Beschwerden eingelegt, eine von der Gemeinde Paluzza, die andere von Umweltorganisationen.

"Der finanzielle Aufwand soll mittels Spenden bestritten werden", sagt Fabrizio Plozner von der Bürgerinitiative "Alto But". Die Transalpine Pipeline SIOT, sie ist Teil der Unternehmensgruppe der Transalpinen Ölleitung (TAL), wird insgesamt sieben, mit fossilem Methangas angetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) in die bestehenden Pumpstationen zwischen Triest und Paluzza einbauen. Das KW Paluzza mit zwei 13 Meter hohen Schornsteinen würde sogar im Wohngebiet stehen.


Sieben Kilometer bis zur Staatsgrenze

Diese Gas-Kraftwerke dienen primär der Stromerzeugung, mit der Abwärme wiederum soll die Rohrleitung und damit das Öl um einige Grade aufgeheizt werden. Das verbessere die Viskosität des Öls, erhöhe so die Durchflussgeschwindigkeit und sei ein guter Schritt in Richtung Energiewende, heißt es bei SIOT. Eine der beteiligten Gesellschaften ist die russische Rosneft. Gas wird vermehrt gebraucht werden. Allein in Paluzza steigen laut Bürgerinitiativen durch die Verbrennung von über 14 Millionen Kubikmetern Gas pro Jahr mehr als 27.000 Tonnen CO₂, an die 79 Tonnen CO und rund 30 Tonnen an NOx in die karnische Luft. Der Südwind, und der bläst oft, wird diese Emissionen auch ins Gailtal transportieren. Bis zur Staatsgrenze sind es nur rund sieben Kilometer.

"Dieses Projekt wird in unserem Tal und in den Nachbarregionen enorme Schäden verursachen", sagt Bürgermeister Massimo Mentil

Im Gailtal wie in Klagenfurt ist dieses Kraftwerksprojekt unbekannt. "Bisher war keine Rede davon", sagt Kötschach-Mauthens Bürgermeister Josef Zoppoth (SPÖ). Auch die Landesregierung verfügt über keine Informationen. Da es seitens Italien kein grenzüberschreitendes UVP-Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung gebe, sei es betroffenen Staaten nicht möglich, sich an den Verfahren zu beteiligen, teilt das Büro von Landesrätin Sara Schaar (SPÖ) mit. "Sowohl die Gemeinde Paluzza als auch die Bevölkerung sind gegen ein Projekt, welches durch mächtige multinationale Konzerne ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bevölkerung, von oben herab, gegen den Willen der Bürger durchgesetzt wird. Dieses Projekt wird unserem Tal und auch den benachbarten Tälern enorme Schäden zufügen. Emissionen machen auch vor Staatsgrenzen nicht Halt", sagt Paluzzas Bürgermeister Massimo Mentil. Er erhofft sich von Kärntner Seite Unterstützung im Kampf gegen das Gaskraftwerk.

Hintergründe

Organisation. Die TAL-Gruppe betreibt die Transalpine Ölpipeline von Triest über Österreich nach Deutschland (Karlsruhe). Jährliche Transportleistung bis zu 40 Millionen Tonnen Rohöl.
Drei Gesellschaften. Die TAL besteht aus SIOT-Italien, TAL Österreich und Deutschland.
Paluzza. Norditalienische Gemeinde in Friual-Julisch-Venetien, 30 Kilometer von Kötschach-Mauthen entfernt.



STOP SIOT

Spenden. Gegen den Bau des Gaskraftwerks wird prozessiert, Spenden werden erbeten: www.produzionidalbasso.com/project/stop-s-i-o-t/


SPENDENKONTO:

Legambiente Friuli Venezia Giulia APS
IBAN: IT52S0623012304000015638653
BIC: CRPPIT2PXXX




LEGAMBIENTE

"Das Projekt schadet und verlangsamt die Energiewende der FVG-Region um mindestens 5 Jahre! Und nur wir und die Umwelt zahlen!" Weiter ...


Originalartikel
31.08.2022 Kleine Zeitung Online
03.03.2023 Kleine Zeitung Online

10.03.2023 Kleine Zeitung Online
Die TAL verteidigt geplantes Gaskraftwerk in Paluzza





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mediathek.atIm September 2015 treffen sich Vertreter*innen der UNO in New York. Es wird überlegt, welche Nachhaltigkeits- und Umweltziele für die nächsten Jahre vereinbart werden sollten. In den Jahren zuvor vermehrten sich Appelle und Warnungen von Wissenschaftler*innen, wonach der Ruf nach politischen Veränderungen im Sinne der Nachhaltigkeit immer lauter und dringlicher wurde. Insbesondere die Veränderung bzw. die Erwärmung des Weltklimas ist zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als offensichtlich. Die mittlere globale Temperatur steigt seit der Jahrtausendwende deutlich. Die Frage, wie man die globale Erwärmung stoppen bzw. verlangsamen kann, ohne dass dabei Wohlstand, eine gute Infrastruktur und ein Funktionieren der (Welt-)Wirtschaft verunmöglicht wird, ist die wichtigste Frage dieser Zeit und somit auch des UN-Nachhaltigkeitsgipfels.

Die Antwort auf diese Frage ist für die Vereinten Nationen die "Agenda 2030" ("Agenda für nachhaltige Entwicklung"). Alle teilnehmenden Länder verpflichten sich dazu, zwischen 2016 und 2030 an 17 Nachhaltigkeitszielen zu arbeiten. Die Nachhaltigkeitsziele betreffen unterschiedliche Politik- und Lebensbereiche, etwa den Ausbau sozialstaatlicher Leistungen, nachhaltige Stadtplanung, faire Gerichtsverfahren oder den Kampf gegen die Verschmutzung der Meere. Wenige Monate nach diesem Nachhaltigkeitsbeschluss wird das Pariser Klima-Abkommen ausgearbeitet, in dem sich alle 195 Länder der Vereinten Nationen u.a. darauf verständigen, die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen und deutlich mehr Geld für Klimaschutz und klimafreundliche Technik zu investieren.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele beschäftigen sich mit den fünf Hauptbereichen (Menschen, Wohlstand, Planet, Frieden und internationale Partnerschaften).



1. Keine Armut - 2. Kein Hunger - 3. Gesundheit und Wohlergehen - 4. Hochwertige Bildung - 5. Geschlechtergerechtigkeit - 6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen - 7. Bezahlbare und saubere Energie - 8. Menschwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum - 9. Industrie, Innovation und Infrastruktur - 10. Weniger Ungleichheit - 11. Nachhaltige Städte und Gemeinden - 12. Nachhaltiger Konsum und Produktion - 13. Maßnahmen zum Klimaschutz - 14. Leben unter Wasser - 15. Leben am Land - 16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen - 17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Alpenvereinsjugend Sektion Obergailtal-Lesachtal

Quelle: mediathek.at




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Quelle: kaernten.ORF.at vom 23.02.2023

In den letzten 30 Jahren ist die Durchschnittstemperatur im Sommer in Kärnten um drei Grad gestiegen, im Winter um ca. zwei Grad. Noch ein halbes Grad mehr hätte starke Auswirkungen auf die Schneefallgrenze, so Klimafachleute von Geosphere Austria. Ein Drittel der Skigebiete würde es Mitte des Jahrhunderts nicht mehr geben.

Die Erwärmung im Alpenraum war in letzten 30 Jahren im Sommer dreimal, im Winter zweimal so hoch wie in den meisten anderen Regionen der Welt. Dieser Trend wird sich fortsetzen - aber wie schnell können Menschen und besonders Politik beeinflussen, betonte Erwin Mayer von der parteiunabhängigen Plattform klimaneutral. Bei einer Pressekonferenz forderte er von der künftigen Landesregierung deutlich mehr Windräder und Photovoltaik für Kärnten. Denn mit dem derzeitigen Kurs werde das Ziel der Klimaneutralität nicht zu erreichen sein, so Mayer.

In Zukunft werde Schnee unterhalb von 1.500 Metern eine Seltenheit sein, auch wenn die Erwärmung nur noch geringfügig wäre, sagte Meteorologe Gerhard Hohenwarter: "Es ist nicht das Hauptproblem, dass uns der Niederschlag im Winter fehlt, sondern dass die Schneefallgrenze deutlich ansteigen wird und es wirklich für die größeren und höheren Skigebiete ein Problem geben wird." Ohne Klimaschutz würde der Rückgang der Schneedecke 90 Prozent betragen, während der Rückgang bei Erreichen der Klimaziele um rund 30 Prozent liegen würde.

Es geht aber nicht nur um die Skigebiete, sondern auch um den Zustand der Natur: Trockenschäden in der Landwirtschaft, erhöhtes Waldbrandrisiko, auftauender Permafrost und erhöhtes Risiko für Sturm- und Hochwasserereignisse.


Anreisen mit Öffis

Die Touristiker können aber auch selbst Einiges tun. Zum Beispiel Angebote schnüren, wie Gäste einfach und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen können, sagte Kirsten von Elverfeldt vom Institut für Geographie und Regionalforschung an der Universität Klagenfurt. Der Tourismus verursache acht Prozent der Treibhausemissionen. Hauptverursacher sei die Anreise mit dem Pkw: "Verkehr muss vermieden, verlagert und umweltfreundlicher werden und zwar schnell. Die öffentliche Mobilität vor Ort muss viel leichter werden, die Gäste sollten das eigene Auto nicht mehr brauchen müssen."

Vor allem Betriebe auf dem Ein- und Zweistern-, sowie im Fünf-Sterne-Sektor würden viel Energie verbrauchen. Hier müssten die Betreiber ansetzen, so von Elverfeldt. Werde nicht rasch von allen Seiten gehandelt, werde bald eines von drei Skigebieten vor dem Aus stehen, so Robert Steiger von der Universität Innsbruck. Mayer sagte, man sehe anhand der Steiermark, dass Windparks in Skiregionen auch positive Auswirkungen auf den Tourismus haben könnten. Denn die Windräder würden als Winterrettungsaktion erkannt.




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Seit 2017 steht FReD für das e-Carsharing-Projekt in der Tourismusregion Gailtal-Lesachtal-Weißensee. Damit hast du eine umweltfreundliche und günstige Alternative zum eigenen Auto. Gebucht wird das e-Fahrzeug über die FReD-App. Die Standorte sind so gewählt, dass sie problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinierbar sind. Die e-Autos stammen von ansässigen Unternehmen.

https://fred-fahren.at/fred-app/

Alle Infos unter #fredfahren





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Kleine Zeitung vom 21.01.2023 zum Thema Lichtverschmutzung und Lichtsmog. Große Gedanken, die auch bei uns im Ort zum Nachdenken fordern. LED-Ketten wurden erst kürzlich an den Häusersilhouetten im Ortskern von Kötschach und Mauthen ohne vorheriger Bürgerbefragung, in einer "Nacht- und Nebelaktion" und gegen den Willen vieler Menschen montiert.


Und die Sterne gehen nicht mehr auf

Lichtsmog, der Mensch und Um­welt di­rekt be­trifft, nimmt laut Stu­die dra­ma­tisch zu. Der ur­ba­ne Raum er­strahlt im LED-Meer, der nächt­li­che Ster­nen­him­mel ver­blasst.

Von Tho­mas Gol­ser

Es sind alar­mie­ren­de Er­kennt­nis­se, zu denen ein in­ter­na­tio­na­les For­schungs­team um den Phy­si­ker Chris­to­pher Kyba vom deut­schen Geo-For­schungs­zen­trum in Pots­dam kommt: Die Licht­ver­schmut­zung, also die Durch­set­zung der Nacht mit künst­li­chen Licht­quel­len, hat in den letz­ten Jah­ren noch stär­ker zu­ge­nom­men als be­fürch­tet. Eine um­fang­rei­che neue Stu­die, in die Be­ob­ach­tun­gen von 50.000 Men­schen im Rah­men des "Ci­ti­zen Sci­ence"-Pro­jekts "Globe at Night" ein­gin­gen, lässt keine Zwei­fel am Lichtsmog.

Für Eu­ro­pa kam das For­schungs­team dabei zu dem Er­geb­nis, dass der Nacht­him­mel seit 2014 pro Jahr um rund 6,5 Pro­zent hel­ler ge­wor­den ist, in Nord­ame­ri­ka kam es sogar zu einem Plus von 10,4 Pro­zent. Als welt­wei­ten Durch­schnitt be­rech­ne­te Kyba eine Hel­lig­keits­zu­nah­me von 9,6 Pro­zent pro Jahr. Das be­deu­tet auch: "Ein Kind, das bei sei­ner Ge­burt 250 Ster­ne sieht, wird an sei­nem 18. Ge­burts­tag am glei­chen Ort we­ni­ger als 100 Ster­ne sehen kön­nen", so die Stu­die. Im ur­ba­nen Raum gibt es mitt­ler­wei­le Ge­ne­ra­tio­nen, die den Nacht­him­mel nur noch er­hellt ken­nen.

Ein klar wahr­nehm­ba­rer Tag-Nacht-Wech­sel ist für den Or­ga­nis­mus un­ab­ding­bar: Zu viel blau­es Licht in den Abend­stun­den kann die Aus­schüt­tung des Schlaf­hor­mons Me­la­to­nin brem­sen und Zel­len schä­di­gen. Im In­ter­view mit der Klei­nen Zei­tung be­tont Kyba, dass Be­ob­ach­tun­gen, die von 2011 bis 2022 ge­macht wur­den, auf noch mehr Lichtsmog schlie­ßen las­sen, als oh­ne­hin schon mit Erd­be­ob­ach­tungs­sa­tel­li­ten mess­bar ist: "Klar ist, dass sich die Art der Be­leuch­tung mas­siv ver­än­der­te. Grel­le Leucht­re­kla­men etwa sind vom All aus nicht mess­bar - ho­ri­zon­tal ab­ge­strahl­tes Licht macht aber den größ­ten Teil des Him­mels­leuch­tens aus. Es geht zudem um die ,Farbe' des Lich­tes: Der ein­zi­ge Sa­tel­lit, der den ge­sam­ten Pla­ne­ten ab­bil­den kann, ver­mag Blau­licht im Wel­len­län­gen­be­reich zwi­schen 380 und 500 Na­no­me­tern nicht zu re­gis­trie­ren", er­klärt Kyba. Eben die­ses Licht er­füllt in Form von LED die Welt von heute.

Die Po­li­tik, ins­be­son­de­re die EU, hat das Pro­blem noch nicht ge­büh­rend am Radar. Ein­zel­ne Län­der wie Frank­reich setz­ten je­doch Maß­nah­men: Be­reits seit 2013 gibt ein Ge­setz vor, dass un­ge­nutz­te Ge­bäu­de, Shop­ping­zen­tren, Schau­fens­ter und Se­hens­wür­dig­kei­ten in Städ­ten von 1 Uhr nachts bis 7 Uhr mor­gens nicht mehr be­leuch­tet wer­den dür­fen.

Kyba sieht es auch phi­lo­so­phisch: "Viel­leicht waren Ge­ne­ra­tio­nen vor der Ver­brei­tung des elek­tri­schen Lichts ab den 1880er-Jah­ren mit ihrem un­ver­stell­ten Blick nach oben re­flek­tier­ter."

Weiterlesen: Ortskernbelebung, Ortsmarketing, Ortsgestaltung | 5 vor 12




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Zwischen bewirtschafteten Almen in Österreich, kleinen Dörfern wie Premana in Italien und Tourismuszentren wie Méribel in Frankreich und Garmisch-Partenkirchen in Bayern macht sich ALPENLAND auf die Suche nach Menschen, die im Alpenraum leben und Teil dieser unterschiedlichen Welten sind. Ein Bild unserer Gesellschaft in einem Raum, der sich über acht Länder Europas erstreckt und durch seine Topologie besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

Robert Schabus (*1971, Förolach, Hermagor)

Österreichischer Filmemacher.

Robert Schabus wuchs als einer von drei Brüdern auf einem Bauernhof im Kärntner Gailtal auf. Er absolvierte das Studium zur Philosophie, Pädagogik und Medienkommunikation an der Universität Klagenfurt, welches er 2001 abschloss. Seither arbeitet er als unabhängiger Filmemacher im sozial-dokumentarischen Bereich.

"Ich selbst bin im Alpenraum in Kärnten aufgewachsen und habe in der Tat auch sehr starke Veränderungen in meinem nahen Umfeld wahrgenommen. Unweit von uns liegt das Nassfeld, das größte Schigebiet von Kärnten. Als ich als Kind begonnen habe schizufahren, gab es einen Einser-Sessellift und einige Schlepplifte. Würde man heute eine Zeitreise machen, wäre nichts mehr wiederzuerkennen. Heute sind dort moderne Lift- und Beschneiungsanlagen, ohne die kein Schigebiet mehr auskommt. Der Wandel ist überall sichtbar, auch architektonisch. An vielen Orten entstehen Chalet-Dörfer, Investitionsobjekte in Immobilien boomen und die Zersiedelung generell ist ein großes Thema."

Das ganze Interview zum Nachlesen findet ihr hier ...


Filmabend mit anschließender Diskussion

Donnerstag, 9. Februar im Rathaussaal Hermagor
Beginn: 19:00 Uhr
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(c) nassfeld.at

... die Grenzen des guten Erlebnisses

Tourismus ist wichtig für unsere Region. Und JA! Wir wollen mit Stolz dem Gast schöne Tage in unserer Region bieten. Dafür arbeiten wir hart, dafür entwickeln wir Angebote, die Wohlfühlen, Berg- und Naturerlebnisse, "mountains and lakes", Slow Food, MTB-Trails, ... garantieren. Das alles in der vermeintlich "nachhaltigsten Tourismusregion Österreichs".

Beim Anblick dieses Erlebnismonsters neben einer Gailtaler Almhütte wird (zumindest) dem aufmerksamen Einheimischen Angst und Bange. Wie weit gehen wir noch? Wo sind die Grenzen des guten Erlebnisses?

1990 bis 1993 hat uns die "Piefke Saga" von Felix Mitterer (v.a. im Teil 4) als alpine Gesellschaft geschockt. Ein Aufschrei ging durch die Tourismusbranche. Warum schreit beim Anblick dieser Anlage 2022 niemand mehr auf?

Oder haben wir das Nassfeld schon "geopfert", um andere Regionen Kärntens vor solchen Fehlentwicklungen noch zu schützen.

Für den ÖAV Obergailtal-Lesachtal
Ingo Ortner




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(kaernten.ORF.at) Die Klimakrise hat weitreichenden Folgen auch für Kärnten, etwa in der Land- und Forstwirtschaft, das können Wetterexperten bereits beobachten. Aber auch der Betrieb in manchen Skigebieten, etwa auf dem Nassfeld könnte in absehbarer Zeit gefährdet sein, wenn es keinen Naturschnee mehr gibt.

Schon während der späten 1980er- und in den 1990er-Jahren hätte es viele schneearme Winter gegeben, sagte Gerhard Hohenwarter, von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Klagenfurt. Seit dem Jahr 2000 erlebte man im Gailtal sehr schneereiche Winter und das sollte für die kommenden 20 Jahre auch noch so bleiben, sagte Hohenwarter.


Aus für Skifahren in 20 Jahren

Doch nach diesen 20 Jahren könnte das Skifahren am Nassfeld der Vergangenheit angehören: "Wenn wir jetzt nichts tun, so wie wir es bisher in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gemacht haben, dann wird es für sämtliche Skigebiete, die eine ähnliche Höhenlage wie das Nassfeld haben, immer schwieriger werden, noch eine Beschneiung bewerkstelligen zu können und natürlich wird auch der Naturschnee immer weniger werden."

In der Forstwirtschaft sei der Klimawandel und der einhergehende Temperaturanstieg bereits zu spüren, sagte Hohenwarter: "Ganz deutlich sehen wir das bei der Fichte, weil die ein Flachwurzler ist. Wenn es da längere trockene Phasen gibt, dann leidet dieser Baum natürlich als erstes." Für geschwächte Bäume besteht dann im Winter große Gefahr durch starken Schneefall.


Boden trocknet aus

Längere trockene Phasen würden sich auch auf die Landwirtschaft auswirken, sagte Hohenwarter. "Wenn es dann im Sommer die typischen starken Niederschläge gibt, dann kann der trockene Boden die Feuchtigkeit schwerer aufnehmen, dadurch ist die Feuchtigkeit für den Boden selbst verloren."

Aufzeichnungen würden zeigen, dass die Temperatur im Gailtal seit den 80er-Jahren um zwei Grad angestiegen ist, sagt der Experte. Sollte der CO2-Verbrauch nicht gedrosselt werden, dann werde die Temperatur um weitere vier Grad steigen, warnt Hohenwarter.




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"Böden sterben stumm und schleichend"

KLEINE ZEITUNG, von Harald Schwinger | 02. Jänner 2022



Sie versuchen seit mehr als 20 Jahren ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Böden zu schaffen. Trotzdem hat man den Eindruck, man geht nach wie vor sehr sorglos mit ihnen um. Frustriert Sie das nicht ein wenig?

GERLINDE Krawanja-Ortner: Man braucht tatsächlich einen sehr langen Atem. Und ja, oft ist es frustrierend, wenn man sieht, wie wenig bei diesem wichtigen Thema, das uns alle betrifft, weitergeht.



Der Blick auf die konkreten Zahlen zum Bodenverbrauch in Österreich muss Sie ja alles andere als optimistisch stimmen.

Die Zahlen sind in der Tat erschreckend. Wir verbrauchen in Österreich aktuell 42 Quadratkilometer Bodenfläche pro Jahr. Das entspricht etwa elf Hektar pro Tag, die wir an fruchtbaren Böden durch Verbauung verlieren.


Trauriger Spitzenreiter ist Kärnten. Warum ist das so?

In Kärnten hat der Bodenverbrauch eine enorme Größenordnung angenommen. In den letzten zehn Jahren gingen hier pro Tag durchschnittlich etwas mehr als zwei Hektar verloren. Das sind rund zwei Fußballfelder täglich! Pro Kopf überschreiten wir den österreichischen Durchschnitt damit ums Doppelte. Dazu kommt, dass wir vorzugsweise auf unseren ertragreichsten Böden bauen, den landwirtschaftlichen Böden. Wenn wir so weitermachen, wird es in etwa 150 Jahren keine einzige Ackerfläche in Kärnten mehr geben. Warum der Bodenverbrauch gerade hier so dramatisch ist, weiß ich nicht. Die Antwort darauf kann nur von der Politik kommen, die Studien zur Klärung der Ursachen beauftragen müsste. Die Politik müsste den Böden endlich den Stellenwert geben, den sie Luft und Wasser seit Jahrzehnten gibt, und sie müsste dem Bodenverbrauch umgehend mit einem wirksamen Bodenschutz entgegnen.


Wenn wir weiterhin diese Unbekümmertheit im Umgang mit unseren Böden an den Tag legen, welche Folgen könnte das früher oder später für uns haben?

Versiegelte Flächen lassen etwa die Hochwasser-Gefahr steigen, weil es dort keine Versickerung gibt. Das Wasser füllt schnell die Bäche. Gelangt das Wasser aber in den Boden, dann speichert dieser das Wasser. Von dort verdunstet es und wirkt so kühlend. Das ist für uns in mittlerweile sehr heißen Sommermonaten wichtig. Eine weitere Folge ist der Verlust der Biodiversität. Rund 30 Prozent aller Vögel und Säugetiere sind in Österreich stark gefährdet, unter anderem weil ihr Lebensraum verbaut wird. Und man darf nicht vergessen, dass sich in nur einer Handvoll guten, gesunden Bodens mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde befinden. Der Verlust von Böden bedeutet auch sinkende Ernährungssicherheit. Leider merkt man davon nichts, weil durch Importe die Regale im Supermarkt immer voll sind. Es gibt auch keine Auseinandersetzung mit der Frage: Wie ernähren wir unsere Bevölkerung, wenn etwas schief geht? Nicht zuletzt hat uns Corona gezeigt, dass Krisen immer möglich sind und Lieferketten nicht immer funktionieren.


Wenn all das seit Jahren bekannt ist, warum behandeln wir den Boden noch immer, als wäre er Wegwerfware, die uns unbeschränkt zur Verfügung steht?

Es gibt einige Erklärungen, eine ist, dass Böden keine Stimme haben und sozusagen stumm und schleichend sterben. Er erweckt im Gegensatz zu einem leidenden Tier kein Mitleid. Und wir haben es bei Böden mit enormen wirtschaftlichen Interessen und Einzelinteressen zu tun. Über die letzten Jahrzehnte des scheinbaren Überflusses haben wir ein äußerst träges System aufgebaut, das uns heute schwer zu schaffen macht. So ist der steuerliche Ausgleich zugunsten der Allgemeinheit bei der Umwidmung von Böden zu Bauland viel zu gering. Nicht zuletzt deswegen werben Investoren bei Bauprojekten ungeniert mit hohen Renditen. Ein wesentlicher Antrieb für den hohen Bodenverbrauch ist der Wettbewerb unter den Kommunen um Einnahmen. Jeder Einwohner und jede Einwohnerin und jeder Betrieb bringt Geld in die Gemeindekassen. Es braucht auch bei den Förderungen ein Umdenken. So muss zum Beispiel bodensparendes Bauen wie Bauen in die Höhe und in Ortskernen bevorzugt gefördert werden. Da läuft noch einiges falsch!


War das für Sie auch ein Grund dafür, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren?

Ja. Denn in den Gemeinden wird die Raumplanung in die Praxis umgesetzt. Deshalb muss man dort Bewusstsein schaffen. Jede Gemeinde denkt zunächst an sich, das große Ganze sieht sie nicht. Gerade deshalb braucht es eine starke, übergeordnete Raumplanung, denn der Raum und seine Böden sind nicht vermehrbar. Ich fürchte, freiwillig wird nicht viel passieren. Daher müssen Gesetze mit Verbindlichkeiten geschaffen werden. Ein Anfang wäre, den jetzt schon im Regierungsprogramm definierten Zielwert zum Bodenverbrauch auf die Bundesländer herunterzubrechen. Daran wird erfreulicherweise auf Bundesebene gemeinsam mit Ländern und Gemeinden gearbeitet. Man müsste den Zielwert dann aber gesetzlich verankern, sonst wäre die Arbeit wohl umsonst.


Wir alle wissen, dass es oft lange braucht, bis auf politischer Ebene etwas passiert. Was kann man als Einzelperson zum Erhalt der Böden beitragen?

Da gibt es viele Möglichkeiten. Etwa öfter das Auto stehen lassen und vor allem in den Städten auf Öffis und Rad umsteigen. Oder den Fleischkonsum reduzieren. Beides ist gut für meine Gesundheit, die Böden und das Klima. Man kann überlegen, wie viel Boden man tatsächlich für sich beanspruchen muss: Wie groß muss der Wohnraum sein? Muss es ein Bungalow sein? Muss die Zufahrt wirklich asphaltiert und versiegelt werden? Man kann im Garten so vorhanden Bienenwiesen anlegen. Das fördert die Biodiversität, reduziert oberflächlich abfließendes Wasser und schafft im Sommer ein kühles Plätzchen. Es gibt viel Handlungsspielraum für jeden Einzelnen. Die Herausforderungen unserer Zeit sind zu schaffen, aber wir müssen besser planen und danach handeln.


Zur Person

Gerlinde Krawanja-Ortner (55) studierte Bodenkunde in Wien und Gent. Sie stammt aus Laas bei Kötschach-Mauthen in Kärnten. Nach fast 30 Jahren in Wien, Belgien und Graz (Joanneum Research) kehrte Krawanja-Ortner 2009 ins Gailtal zurück, um die Leitung des Geoparks Karnische Alpen zu übernehmen. In Finkenstein betreibt sie mit ihrer Familie einen naturnahen Bauernhof und ist Ersatzgemeinderätin für die Grünen.


update: 21.07.2023, der Standard





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Ingo Ortner @ the Lounge

Noch heute ist der erfolgreiche Bürger*innen-Protest gegen die Freileitung über das Kronhofthörl DAS Paradebeispiel für eine gelebte "Alpenkonvention".


Nicht dagegen, sondern für eine bessere Lösung

Als bessere Lösung einigte man sich mit den Bauwerbern auf die Erdkabelverlegung entlang der bestehenden Plöckenpass-Straße.



Umspann-Kraftwerk gehört ins Industriegebiet

Seitens der AAE-Gruppe hat Ing. Wilfried Klauss (zuletzt in der Kleinen Zeitung vom 18.11.2021) Vorteile des Projektes mit "Zuverlässigkeit und Stabilität des Netzes" beschrieben. Für die Anbindung an die Gailtaler Freileitung wird ein neues Umspannkraftwerk benötigt und Herr Klauss hat hierfür einen wunderbaren Naturraum ausgewählt.

Der Alpenverein als "Anwalt der Alpen" und als Natur- und Umweltschutzorganisation spricht sich allerdings klar gegen die unnötige Verbauung des landwirtschaftlich genutzten Naturraums und Naherholungsgebietes "Rosskopf" aus!


Das nahe Industriegebiet

Für die Bauwerber rund um Herrn Klauss sollten die letzten Meter über die Gail auch noch zu schaffen sein. Das nahe Industriegebiet rund um die MODINE/Apricum-Halle, nahe des geplanten AAE/Enercharge-Firmengebäudes, ... ist auch als Standort für das Umspannwerk besser geeignet, als ein unberührter Naturraum.


Kötschach-Mauthen als Alpenkonventionspilotgemeinde

Im heurigen Frühjahr wurde die Marktgemeinde Kötschach-Mauthen als eine von wenigen Pilotgemeinden Kärntens in den ehrenvollen Kreis jener Gemeinden aufgenommen, die die Umsetzung der Alpenkonvention auf kommunaler Ebene vorantreiben. Als Vertreter mit dabei, Bgm. Josef Zoppoth, der Verein energie:autark und die ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal.


Gegen Bodenfraß

"Das neue Raumordnungsgesetz, das Anfang 2022 in Kraft tritt, biete den Gemeinden hierzu viele Möglichkeiten, etwa in Sachen Ortskernstärkung oder Verdichtung und gegen Bodenfraß. Gemeinsam mit den Baukulturellen Leitlinien des Landes habe man eine gute Grundlage für künftige Projekte und Entscheidungen erarbeitet", meint auch LR Daniel Fellner. (Nachzulesen in der Presseaussendung vom 14.10.2021)


Fazit: nicht dagegen, sondern für eine bessere Lösung für alle Bürger*innen und unter Berücksichtigung einer umfassenden Projektbeurteilung wird sich die ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal unter Einbindung ihrer 3.500 Mitglieder, unter der Leitung von Naturschutzreferent Hannes Guggenberger, aktiv in die Standortdiskussion einbringen.

Rückfragen: Hannes Guggenberger, Naturschutzreferent
T. +43 660 3503271
hannes.guggenberger@gmx.net




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Mit der Gründung des Alpenvereins im Jahre 1862 wurde die Erschließung des Alpenraumes durch Hütten und Wege eingeleitet. Aber schon sehr bald danach - und davon zeugen viele Schriftstücke - setzte sich der Alpenverein mit großem Einsatz für bedrohte Naturräume in den Alpen ein und wuchs neben dem Alpinismus und Hüttenwesen zu einer nicht wegzudenkenden Säule des Vereins heran. Bereits 1880 führte der Alpenverein erste Schutzwaldsanierungen durch und wies dabei immer auf die Bedeutung des Bergwaldes für die Menschen hin. Im Jahre 1927 wurde der Naturschutz in den Statuten des ÖAV schließlich verankert.


Zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes sowie zum umweltgerechten Bergsport

Anlässlich der Jahreshauptversammlung 2013 in Dornbirn wurde ein neues Grundsatzprogramm zum Thema Naturschutz beschlossen. Zuvor haben der Österreichische und Deutsche Alpenverein sowie der Alpenverein Südtirol das neue Grundsatzprogramm gemeinsam erarbeitet und jeweils angenommen.

In ihrer Doppelrolle als Bergsport- und Naturschutzorganisation, die mit Zielkonflikten verbunden ist und sich nur mit Kompromissen lösen lässt, setzen sich die Alpenvereine in ihrem gemeinsamen Grundsatzprogramm für ein maßvolles und umsichtiges Nützen sowie ein vorausschauendes Schützen des Alpenraums ein. Wichtigstes Ergebnis ist die Vereinheitlichung von Präambel und Leitlinien des Grundsatzprogramms mit dem Deutschen und Südtiroler Alpenverein. In den zentralen Fragen des Natur- und Umweltschutzes im Alpenraum werden ÖAV, DAV und AVS somit nach den gleichen Grundsätzen handeln.

Zuvor hatte es erstmals 1978 ein von der Hauptversammlung beschlossenes Grundsatzprogramm gegeben, es folgte das "Mittelfristige Arbeitsprogramm für den Natur- und Umweltschutz" (1992) sowie Leitlinien für den Alpenschutz "Helfen wir den Alpen" (1994).


Detaillierte Version

Das im Jahr 2013 vom ÖAV, DAV und AVS gemeinsam erarbeitete und beschlossene Grundsatzprogramm zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes sowie zum umweltgerechten Bergsport gilt als Richtschnur für unsere Arbeit und steht hier als PDF-Download bereit.


Aus- und Fortbildung mit Naturschutzbezug
Team Raumplanung und Naturschutz
Alpenkonvention




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